Mit diesen 3 Geschichten fühlst du dich garantiert besser an schlechten Tagen:

Seien wir ehrlich: Es gibt immer wieder diese schlechten Tage in unserem Leben. Tage, an denen wir uns kraftlos und schlecht gelaunt fühlen und am liebsten keinen Schritt vor die Tür machen möchten. An diesen Tagen können uns schon kleine Hoffnungsschimmer das Leben erleichtern …

Wer ist nun wirklich reich?

Eines Tages fuhr ein reicher Vater mit seinem Sohn aufs Land. Er wollte ihm zeigen, wie arm die Leute dort leben. Auch damit der Bub den Luxus besser schätzen lernt, den er ihm bietet. So verbrachte der Mann mit seinem Sohn ein paar Tage auf dem Bauernhof einer armen Familie.

Nachdem sie sich wieder verabschiedet hatten und sich auf den Heimweg machten, fragte der Mann seinen Sohn: „”Hast du jetzt gesehen, wie gut es dir geht und was du alles hast, wovon diese armen Leute nur träumen können?“”

Darauf der Bub: „”Ich habe vieles gesehen. Ich habe gesehen, dass wir einen Hund haben, und die armen Leute auf dem Bauernhof mehrere Tiere haben. Wir haben ein großes Schwimmbad im Garten, die armen Leute haben einen See. Unser Haus ist am Abend auch außen hell beleuchtet. Die armen Leute haben den Sternenhimmel. Wir haben einen großen eingezäunten Garten, wo ich spielen kann. Die Kinder der armen Leute spielen im Wald und in den Wiesen.“”

Der Vater wurde nachdenklich. Der Sohn sah ihn an und sagte: „”Danke Vater, dass du mir gezeigt hast, wie arm wir sind!“”

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Sein letzter Tag

Es war einmal ein erfolgloser Handelsvertreter, welcher mit sich selbst, seinen Beziehungen und mit seinem Geschäft mehr als unzufrieden war. Seine Frau wollte sich von ihm scheiden lassen und ein riesiger Schuldenberg lastete auf seinen Schultern. Er war mutlos und hatte keine Hoffnung mehr in seinem Leben. Als er eines Abends Bilanz über sein bisheriges Leben zog, beschloss er, sich am Wochenende, am übernächsten Tag, umzubringen. Nach diesem Entschluss sah er dem nächsten und somit letzten Tag in seinem Leben gelassen entgegen.

Als sein letzter Tag endlich anbrach, war er sehr erleichtert. Froh über das nahe Ende seines leidvollen Lebens, genoss er an diesem Tage in Ruhe sein Frühstück und fand sogar liebe und lobende Worte für seine Frau. Gut gelaunt verabschiedete er sich und machte noch einen Umweg zu alten Freunden, für welche er schon Jahre keine Zeit mehr hatte. Hier hatte er sehr viel Spaß und er nahm sich auch einige Minuten, um sich die diversen Probleme anzuhören. Auf dem Weg in sein Geschäft genoss er die wärmende Sonne, durch seinen regelrecht glücklichen Gesichtsausdruck lächelten ihn viele Menschen an, was er sehr wohlwollend zur Kenntnis nahm. In der Arbeit kümmerte er sich ganz besonders herzlich um seine Kunden. Ohne jeden Druck, seine Produkte verkaufen zu müssen, genoss er zum ersten Mal seinen Job. Er nahm Rücksicht auf die Bedürfnisse seiner Kunden und präsentierte die Produkte nach seiner ehrlichen Meinung.

Als er am Abend Kasse machen wollte, stellte er zur Überraschung fest, dass an diesem Tag ein riesiger Gewinn gemacht worden war. Zu Hause empfing ihn seine Frau wie in den Anfangszeiten seiner Ehe und servierte ihm mit größter Aufmerksamkeit sein Lieblingsessen. In der kommenden Nacht erkannte er, dass es eigentlich keinen Anlass mehr für seinen geplanten Selbstmord gab.

Der Grund dafür war sehr einfach. Er hatte seine Einstellung zum Leben geändert und das Leben hatte es ihm gedankt. So beschloss er, von nun an jeden Tag als seinen „letzten Tag“ auf Erden zu leben und wurde damit sehr glücklich.

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Warum Hunde nicht länger leben als Menschen

Der kleine Junge Shane und sein Hund Belker waren ein Herz und eine Seele. Sie verbrachten jede freie Minute miteinander und Belker begleitete Shane jeden Tag zur Schule und wieder retour. Eines Tages jedoch stellte der Tierarzt beim Hund eine schwere Krebserkrankung fest. Da der Krebs unheilbar war und um Belker größeres Leid zu ersparen, musste ein Termin für die Einschläferung des Hundes vereinbart werden.

Die Einschläferung fand im engsten Kreis der Familie statt und es herrschte eine traurige Stimmung. Auch Shane durfte dabei sein, da die Eltern der Meinung waren, dass er dabei auch etwas lernen konnte. Shane wirkte sehr ruhig als er den Hund zum letzten Mal streichelte. Wenige Minuten später war Belker friedlich gestorben. Doch der kleine Junge schien den Tod des Hundes ohne größere Schwierigkeiten hinzunehmen. Er vergoss keine Träne, sondern saß nur still bei Belker und hielt seinen Kopf. Als die Erwachsenen diskutierten, warum das Leben eines Tieres eigentlich so kurz sein musste, fiel ihnen Shane plötzlich ins Wort. Mit seiner Antwort sollte er alle überraschen.

Shane sagte: „”Die Menschen werden geboren, um zu lernen, wie sie ein gutes Leben führen, richtig? Wie sie lieben und teilen und zu allen freundlich sein können. Na ja, Hunde müssen das nicht lernen. Sie wissen doch schon wie das geht. Deswegen müssen sie auch nicht so lange bleiben.“”

Diese Worte von dem kleinen Jungen trafen direkt in das Herz der Anwesenden. Shane hatte das Glück, einen Hund als Lehrer zu haben, welcher ihm die einfachsten Weisheiten des Lebens lehrte.

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