Chris Ulmer – Ein Lehrer. Viele Komplimente. Glückliche Schüler.

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Schikanen und Bosheiten gehören für viele Kinder in der Schule zum Alltag. Dazu kommt noch der Druck von den Lehrern, welche auf die Befindlichkeiten der Schüler oft keine Rücksicht nehmen. Kinder leiden unter Angst und mangelndem Selbstvertrauen, es gibt eigentlich keine Chance aus diesem Kreislauf auszubrechen. Doch da gibt es Chris Ulmer.

Chris Ulmer ist Sonderschullehrer in der amerikanischen Stadt Jacksonville (Florida, USA). Er kennt die Minderwertigkeitskomplexe der Kinder und startet ein außergewöhnliches Projekt. Er beginnt, jeden Schüler in seiner Klasse einzeln nach vorne zu rufen und dem Kind dann vor der gesamten Klasse Komplimente zu machen. Dies macht er nun täglich und verwendet dafür immer die ersten 10 Minuten seines Unterrichtes.

„Du bist ein großartiger Schüler“
„Du bist sehr clever, du bist sehr lustig, du bringst alle jeden Tag zum Lachen“
„Danke, dass du so ein toller Schüler bist“
„Du machst jeden Tag einen guten Job“

Chris Ulmer: „Die Tatsache, dass wir ihnen hier zeigen, dass jeder Einzelne etwas Besonderes ist, tut den Kindern sehr gut“

Chris Ulmer ist überzeugt, dass die Grundlage für eine gute Schulleistung darin liegt, sich in der Klasse und im Umfeld wohlzufühlen. Und das Resultat bestätigt den couragierten Lehrer. Bereits wenige Wochen nach Beginn seines Experimentes verbessern sich die schulischen Leistungen. Die Schüler mobben sich nicht mehr gegenseitig, sondern beginnen tatsächlich, sich gegenseitig Komplimente zu machen. Durch das gestärkte Selbstbewusstsein herrscht in der Klasse ein besonderes Klima des Respektes und der Wertschätzung.

Chris Ulmer redet nicht nur über Liebe und Freundlichkeit. Er zeigt den Schülern jeden Tag, dass Komplimente wahre Wunder bewirken können und die Welt zu einem warmherzigen Ort machen.

Chris Ulmer: „Anstatt mich auf die Defizite zu konzentrieren, konzentriere ich mich auf ihre Talente“

Einzelnachweise (abgerufen am 23.11.2015):
1. woman.at- So einen Lehrer hätten wir uns auch gewünscht
2. newsbuzzters.com – Lehrer steigert Selbstwertgefühl seiner Schüler
3. netmoms.de – Dieser Lehrer macht einfache Worte zu etwas ganz Besonderem

Jessica Arrendale –- Mit dem letzten Atemzug rettete sie ihr Baby

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Am 13. September 2014 war die 33-jährige Jessica Arrendale mit ihrem Freund, einem Kriegsveteranen, zum Essen aus. Dieser trank an diesem Abend aber zu viel Alkohol und rastete zu Hause plötzlich aus. Der Krieg hatte tiefe Wunden in die Seele des Ex-Marine hinterlassen, weshalb es bei ihm immer wieder zu Gewaltausbrüchen kam. Bisher hatte sein Verhalten keine Auswirkungen gehabt, doch an diesem verhängnisvollen Abend sollte sich das ändern.

Völlig betrunken und sehr aggressiv ging er auf Jessica Arrendale und auf die gemeinsame Tochter Cobie (6 Monate) los. Mit dem Baby auf dem Arm flüchtete sie die Treppe hinauf, um sich in Sicherheit zu bringen. Doch ihr Freund gab nicht nach und verfolgte sie nun mit einem Baseballschläger. Im letzten Moment schaffte es Jessica Arrendale voller Panik, sich und ihr Baby ins Badezimmer zu retten und die Tür zu versperren.

Doch ihr tobender Freund verlor nun vollkommen die Beherrschung. Er holte sich ein Gewehr und trat die Tür zum Badezimmer ein. Im nächsten Moment schoss er Jessica Arrendale kaltblütig in den Kopf, während diese immer noch ihr kleines Baby auf dem Arm hielt. Tödlich verletzt hielt Jessica Arrendale nur mehr ein letzter Gedanke am Leben, sie musste ihre Tochter irgendwie behüten. Mit ihrem letzten Atemzug drehte sie sich herum und steckte ihr Baby in die Toilette hinein. Dann schloss sie den Toilettendeckel, legte sich schützend mit ihrem Oberkörper darauf und verstarb.

Kurze Zeit später stürmte bereits die Polizei das Haus, nachdem besorgte Nachbarn Schüsse gehört hatten. Sie fanden zwei Leichen vor, die Mutter befand sich noch immer unverändert im Badezimmer, der Vater hatte sich in einem Nebenzimmer selbst erschossen. Nach mehreren Stunden fand man schließlich auch das kleine Baby. Cobie war zwar unterkühlt, hatte aber wie durch ein Wunder und der Heldentat der Mutter diese schreckliche Tragödie überlebt.

Jessica Arrendale wusste, dass sie sterben würde. Mit ihrem Beschützerinstinkt und einer letzten Kraftanstrengung schaffte sie es, zumindest ihr Baby zu retten, auch wenn es für sie bereits zu spät war.

 

Clara Immerwahr -– Der Todesfall einer hochbegabten Chemikerin

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Clara Immerwahr wurde am 21. Juni 1870 im kleinen Dorf Polkendorf geboren und verspürte bereits früh den Wunsch, das Erbe ihres Vaters anzutreten, welcher ein anerkannter Chemiker war. Doch als Frau hatte man es zu dieser Zeit sehr schwer, eine gute Ausbildung zu bekommen. Während ihr Bruder das Gymnasium besuchen durfte, musste sie mit der höheren Töchterschule vorliebnehmen, wo jungen Mädchen vor allem auf die Rolle als Hausfrau und Mutter vorbereitet wurden. Aber Clara Immerwahr wollte mehr im Leben erreichen und erkämpfte sich eine Sondergenehmigung, um danach die Breslauer Universität als Gasthörerin besuchen zu dürfen.

Clara Immerwahr wurde an der Universität wie eine Außenseiterin behandelt. Nicht nur von den männlichen Studenten wurde sie belächelt, auch von den Professoren wurde sie oft verachtet und mit boshaften Kommentaren bestraft. Aber Clara Immerwahr war eine starke Frau und ließ sich durch die ständigen Schikanierungen nicht entmutigen. Durch ihre Unerschrockenheit konnte sie alle Hindernisse überwinden, welche ihr von der Männerwelt in den Weg gelegt wurden. Im Alter von 30 Jahren hatte sie es geschafft, sie erhielt als eine der ersten Frauen in Deutschland den Doktortitel in ihrem Spezialbereich Chemie. Clara Immerwahr leitete nun in weiterer Folge Vorträge über Chemie und traf so eines Tages auf den ehrgeizigen Chemiker Fritz Haber, welcher um sie warb. Nach einigem Zögern gab sie ihm schließlich das Jawort, für Clara Immerwahr war es auch die einzige Möglichkeit, durch diese Ehe weiter an ihren Forschungen arbeiten zu können, aber dies sollte sich schnell als Irrglauben herausstellen.

Am Anfang durfte Clara Immerwahr noch mit ihrem Mann im Labor arbeiten und forschen, sie wurde jedoch immer mehr zu Hilfsarbeiten degradiert, so musste sie die Arbeiten von Fritz Haber Korrekturlesen oder Übersetzungen erledigen. Während ihrer Schwangerschaft und nach der Geburt ihres Sohnes zwang sie ihr Mann zusätzlich, im Haus beim Kind zu bleiben, und verbot ihr das Forschungslabor. Fritz Haber war ein machtbesessener Forscher und setzte alle Energie in seine eigene Karriere, während er seine Frau immer weiter hinter den Herd drängte. Die Laufbahn von Fritz Haber verlief sehr vielversprechend und er rühmte sich in der Öffentlichkeit für seine Forschungen. Clara Immerwahr versuchte vergeblich, wieder als Chemikerin tätig zu sein. Ihr Mann unterdrückte sofort ihre Bemühungen und auch die Gesellschaft missbilligte ihr Vorhaben, denn eine Frau musste für die Familie sorgen, für die beruflichen Dinge war der Mann zuständig. Clara Immerwahr erhielt von keiner Seite Unterstützung und fühlte sich sehr einsam. Sie fristete im Schatten ihres Mannes ein unbefriedigendes Dasein, weshalb sie auch immer wieder an Depressionen litt.

Als 1914 der Erste Weltkrieg ausbrach, begann Fritz Haber mit der Entwicklung von Giftgasen. In zahllosen Tierversuchen forschte er nach wirksamen chemischen Kampfgasen, welche im Krieg zum Einsatz kommen sollten. Clara Immerwahr erkannte diese Gefahr und stellte sich nun öffentlich gegen ihren Mann, diese unmenschlichen Forschungen einzustellen. Aber ihr Mann, ein bedingungsloser Patriot, ließ seine Frau wieder nur links liegen und experimentierte weiter an diesen Massenvernichtungsmitteln. Clara Immerwahr kämpfte verbissen, um diesen Wahnsinn zu stoppen, aber als Frau war sie isoliert und hatte keine Chance, irgendwo Beachtung zu finden. So musste sie hilflos mit ansehen, wie zum ersten Mal Giftgaswaffen, welche von ihrem Mann entwickelt worden waren, zum Einsatz kamen. Tausende Tote starben qualvoll, als sich eine gigantische Giftwolke mit 150 Tonnen Chlorgas über schutzlose Soldaten ausbreitete. Clara Immerwahr war entsetzt über dieses Massaker, aber die nächste Maßnahme sollte ihr endgültig das Herz brechen. Denn ihr Mann wurde aufgrund dieses Giftgaseinsatzes nicht kritisiert, sondern er wurde tatsächlich wie ein Held gefeiert und zusätzlich auch noch befördert. Clara Immerwahr verstand die Welt nicht mehr und sah jetzt nur mehr eine Möglichkeit, um sich öffentlich Gehör verschaffen zu können.

Am 2. Mai 1915, nur wenige Tage nach diesem grausamen Giftgaseinsatz, erschoss sich Clara Immerwahr im Garten ihres Anwesens. Doch nicht einmal durch ihren Tod schaffte sie es, ihrem Protest gegen diese zerstörerischen Massenvernichtungsmittel Glaubwürdigkeit zu verleihen. Die Öffentlichkeit ignorierte weitgehend ihren Selbstmord und ihr Mann fuhr noch am selben Tag nach Osteuropa, um weitere Giftgaseinsätze vorzubereiten.

Clara Immerwahr war eine hochbegabte Chemikerin und war auf dem besten Weg, durch ihre hart erkämpfte Ausbildung eine erfolgreiche Karriere zu starten. Aber nicht nur ihr rechthaberischer Mann war eine unüberwindbare Hürde für sie, sondern auch eine starrsinnige Gesellschaft, welche das typische Rollenbild der Frau als Mutter und Hausfrau für unantastbar hielt. Zum Schluss blieb Clara Immerwahr nur mehr der eigene Tod, um aus diesem leidvollen Leben ausbrechen zu können. Es war das unmissverständlichste Zeichen, welches man als Mensch setzen konnte, trotzdem sollte es noch viele Jahre dauern, bis ihr letzter Hilfeschrei erhört werden sollte.

Seit 1991 wird eine Clara-Immerwahr-Auszeichnung verliehen, eine besondere Würdigung für den Einsatz gegen den Krieg und den Kampf für Menschenrechte.

Jenni Lake – Die Mutter, die sich für ihr Baby opferte

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Die 17-jährige Schülerin Jenni Lake litt schon seit längerem unter starker Migräne. Als sie sich aus diesem Grund von Ärzten untersuchen ließ, folgte bald eine Schockdiagnose. Man fand mehrere Tumore auf der rechten Seite ihres Gehirns, die ihre Kopfschmerzen verursachten, und weitere Tumore im Rückenmark. Ihr sorgenfreies Leben war für das junge Mädchen nun vorbei, denn von nun an musste sie sich sofort einer Chemotherapie und einer Bestrahlung unterziehen. Jenni Lake trug die Diagnose mit Fassung, doch als man ihr mitteilte, dass sie durch diese Therapie keine Kinder mehr bekommen könnte, brach eine Welt für sie zusammen.

Jenni Lake schlug gut auf die Behandlung an und die Ärzte bestätigten, dass die Tumore kleiner wurden. Doch plötzlich bekam sie ständig Bauchschmerzen und musste sich immer wieder übergeben. Die Ärzte stellten die eigentlich unmögliche Ursache fest und teilten der jungen Frau mit, dass sie in der zehnten Woche schwanger war. Jenni Lake und ihr Freund hatten sich nicht um eine entsprechende Verhütung gekümmert, da man ihnen mitgeteilt hatte, dass sie sowieso nicht schwanger werden könnte, umso größer war nun die Überraschung. Jedoch teilten ihr die Ärzte auch mit, dass das Baby nicht überleben würde, wenn sie die Chemotherapie fortsetzen würde. Jenni Lake musste nun eine Entscheidung treffen, für die lebensrettende Chemotherapie oder für ihr Baby.

Jenni Lake entschied sich für das Kind und brach die Chemotherapie sofort ab. Die Schwangerschaft verlief in der nächsten Zeit ohne große Komplikationen, jedoch verschlechterte sich der Zustand der jungen Frau in den letzten Wochen der Schwangerschaft erheblich. Der Krebs hatte nun wieder Oberhand gewonnen und schwächte das junge Mädchen immer mehr. Jedoch kämpfte sie weiter, vor allem für ihr Baby. Und tatsächlich brachte Jenni Lake einen gesunden Buben zur Welt, und sie taufte ihn Chad Michael. Es hätte ein neuer und glücklicher Lebensabschnitt für die junge Familie werden können, jedoch sollte es ein trauriger Abschied werden.

Jenni Lake war vollkommen ausgelaugt, sie hatte alle Kraft für die Geburt ihres Kindes gegeben. Als man ihr das Baby in die Arme legte und sie ihren kleinen Sohn das erste Mal auf die Wange küsste, war sie noch nie so glücklich in ihrem Leben gewesen. Ihr Kind hatte sie nun gerettet, jedoch konnten die Ärzte für sie selber nichts mehr tun. Jenni Lake starb zwölf Tage nach der Geburt ihres Sohnes.

Jenni Lake hatte ihre folgenschwere Entscheidung nie bereut. Der Mutterinstinkt von ihr war stärker als die Angst vor dem Tod. Sie opferte sich, damit ihr Baby überleben konnte, und verzichtete auf eine für sie lebensnotwendige Chemotherapie. Nun kümmert sich die Mutter von Jenni Lake um das Kind, welches nun ohne seine tapfere und großherzige Mutter aufwachsen muss.

Jenni Lake kurz vor ihrem Tod: „„Ich kann nicht mehr, ich habe es geschafft, was ich schaffen wollte. Mein Baby sicher auf die Welt zu bringen““

Taj Mahal – Das schönste Liebesdenkmal der Welt

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Der junge Prinz Shah Jahan der königlichen Mogulfamilie war gerade auf einem Markt in Indien unterwegs, als er ein bildhübsches Mädchen erblickte, in die er sich sofort unsterblich verliebte. Ihm war sofort klar, dass dieses anmutige und liebliche Geschöpf seine spätere Frau werden sollte. Und so warb und kämpfte er für sie, und einige Jahre später am 10. Mai 1612 war es endlich soweit, als er seine große Liebe endlich heiraten durfte. Zur damaligen Herrscherzeit war es üblich, dass die Adeligen ihren Frauen einen besonderen Namen verliehen, die ihre Wichtigkeit betonten. Von nun an nannte er seine Frau Mumtaz Mahal (Juwel des Palastes).

Mumtaz Mahal war die engste Vertraute von Shah Jahan, der mittlerweile zum Herrscher von Indien, zum Großmogul, aufstieg. Es war eine herausragende Zeit, in der der kunstorientierte Shah Jahan zahlreiche und glanzvolle Bauten errichten ließ. Immer mit dabei war seine Frau, die in Indien sehr beliebt war, weil sie sich häufig für die Armen und Bedürftigen einsetzte. Und so verging die Zeit und Mumtaz Mahal war nach 19 Ehejahren gerade mit dem 14. Kind schwanger. Bei der Geburt kam es jedoch zu Komplikationen. Das Kind wurde zwar gesund geboren, aber Mumtaz Mahal überlebte die Geburt nicht. Als Shah Jahan von dem Tod seiner geliebten Frau erfuhr, verfiel er in eine tiefe Trauer. Er zog sich zunehmend von den Regierungsgeschäften zugunsten seiner Söhne zurück und begann noch im selben Jahr 1631 mit dem Bau eines riesigen Mausoleums (Grabmal in Gebäudeform), um seiner verstorbenen Frau ein angemessenes Denkmal zu setzen, dem Taj Mahal.

Shah Jahan übernahm persönlich die Aufsicht beim Bau des Mausoleums, für seine Frau war ihm nichts zu schade. Aus Indien und ganz Asien wurden die wertvollsten Baumaterialien herangeschafft, über 1000 Elefanten wurden für den Transport benötigt. Verschiedene Architekten wurden beauftragt, die über 20.000 Handwerker in Stellung zu bringen, um das Gebäude, welches auf einer riesigen Marmorplattform gebaut wurde, zu errichten. Zusätzlich wurde ein 18 Hektar großer Garten angelegt, wo sich im Zentrum ein längliches Wasserbecken befand. Das Mogulreich war damals eines der finanzkräftigsten Reiche der Erde, jedoch brachte dieser mächtige Bau die Staatsfinanzen ins Wanken, weshalb es immer wieder zu politischen Spannungen kam. Aber Shah Jahan setzte sich durch und es dauerte über 15 Jahre, bis das Taj Mahal endlich vollendet war und in seiner ganzen Pracht erstrahlen konnte. Shah Jahan war sehr stolz, eines der imposantesten Bauwerke der Welt als besonderen Liebesbeweis für seine verstorbene Frau fertiggestellt zu haben.

Heute ist das Taj Mahal eines der schönsten und bedeutendsten Beispiele der islamischen Kunst und wurde in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen. Das Taj Mahal ist nicht nur eine weltweite Touristenattraktion, sondern auch ein beliebtes Besucherziel von frischvermählten indischen Eheleuten. Denn die Legende besagt, dass ein Besuch des Mausoleums die gegenseitige Liebe der Eheleute stärken soll.

Nach dem Tod von Shah Jahan wurde er neben seiner Frau Mumtaz Mahal im Mausoleum beigesetzt, nach langer Zeit waren die Liebenden wieder vereint. Die Grabinschrift, die ein Sohn später dem Vater widmete, klingt bis heute noch ein wenig vorwurfsvoll, weil sich Shah Jahan in seinem Leben nur mit Mumtaz Mahal beschäftigte: „Die Welt ist eine Brücke. Überquere sie. Baue nicht auf ihr. Es währt nur einen Augenblick.“