Das Echo

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Ein Vater war mit seinem kleinen Sohn in den Bergen unterwegs. Plötzlich stürzt der Sohn zu Boden und schreit laut: „Aua!!“ Zu seiner Überraschung hört er eine andere Stimme irgendwo in den Bergen, die auch schreit: „Aua!!“ Neugierig ruft er: „Wer bist du?“, und erhält zur Antwort: „Wer bist du?“ Dann schreit er in die Berge: „Ich bewundere dich!“ Die Stimme antwortet: „Ich bewundere dich!“ Verärgert schreit der Junge: „Du Nichtsnutz!“, und erhält zur Antwort: „Du Nichtsnutz!“

Er sieht zum Vater hinüber und fragt: „Was ist das?“ Der Vater lächelt: „Geduld, mein Junge“ Und nun ruft der Mann: „Du bist der Größte!“ Die Stimme antwortet: „Du bist der Größte!“ Der Junge ist überrascht, versteht aber immer noch nicht.

Da erklärt der Vater: „Die Menschen nennen es Echo, aber in Wirklichkeit ist es das Leben. Es gibt dir alles zurück, was du sagst oder tust. Unser Leben ist der Spiegel unseres Handelns. Wenn du dir mehr Liebe in der Welt wünscht, dann sorge für mehr Liebe in deinem Herzen. Wenn du mehr Frieden auf der Welt willst, dann tue selbst etwas dafür. Das gilt für alles, für jeden Bereich des Lebens. Das Leben gibt dir alles zurück, was du ihm gegeben hast. Dein Leben ist kein Zufall. Es ist ein Spiegelbild von dir selbst!“


Das Versteck der Weisheit

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Vor langer Zeit überlegten die Götter, dass es nicht gut wäre, wenn die Menschen die Weisheit des Universums finden würden, bevor sie tatsächlich reif genug dafür wären. Also entschieden die Götter, die Weisheit des Universums so lange an einem Ort zu verstecken, wo die Menschen sie solange nicht finden würden, bis sie reif genug dafür sein würden.

Einer der Götter schlug vor, die Weisheit auf dem höchsten Berg der Erde zu verstecken. Aber schnell erkannten die Götter, dass der Mensch bald alle Berge erklimmen würde und die Weisheit dort nicht sicher genug versteckt wäre.

Ein anderer schlug vor, die Weisheit an der tiefsten Stelle im Meer zu verstecken. Aber auch dort sahen die Götter die Gefahr, dass die Menschen die Weisheit früher oder später finden würden.

Dann kam ein Vorschlag von einem der weisesten Götter: „Ich weiß, was zu tun ist. Lasst uns die Weisheit des Universums im Menschen selbst verstecken. Er wird dort erst dann danach suchen, wenn er reif genug ist. Denn dazu muss er den Weg in sein Inneres gehen.“

Die anderen Götter waren von diesem Vorschlag begeistert und so versteckten sie die Weisheit des Universums im Menschen selbst.

Der Bäcker und die Wirtschaftskrise

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Es war einmal ein Bäcker, welcher die köstlichsten Brote in der ganzen Umgebung produzierte. Er las keine Zeitung, besaß kein Internet und hörte auch kein Radio, da er nicht mehr so gut hörte. Aber er stand jeden Morgen in seiner Bäckerei, um seinem Beruf und seiner großen Leidenschaft nachzugehen. Da seine Brötchen sehr beliebt bei den Kunden waren, stieg die Nachfrage täglich. So investierte er in einen größeren Backofen und eine modernere Backstube. Um den gewaltigen Kundenansturm besser bewältigen zu können, stellte er außerdem einen Bäckerlehrling bei sich ein.

 
Der Lehrling verfolgte wiederum täglich die Nachrichten und sagte voller Sorge zu dem Bäcker: „“Haben Sie denn nicht im Radio gehört, dass eine schwere Rezession auf uns zukommen wird? Menschen werden arbeitslos werden und der Umsatz aller Firmen wird zurückgehen, Sie sollten unbedingt Vorkehrungen dafür treffen!““

Der Bäcker schaute verdutzt, dachte aber bei sich: „“Der Lehrling ist wirklich voller Panik, außerdem hört er täglich die neuesten Nachrichten und liest die aktuellen Wirtschaftsartikel in den Zeitungen, was ich jedoch nicht mache. Irgendwas wird da schon dran sein.““

So reduzierte der Bäcker seine Brötchenproduktion und sparte an der Qualität der eingekauften Zutaten. Überall, wo es ging, verringerte er seine Kosten und machte auch keine Werbung mehr für seine Bäckerei. Zusätzlich wurde er sehr misslaunig gegenüber seinen Kunden, da er sich sehr um die Zukunft seiner Backstube sorgen machte.

In den nächsten Wochen ging alles sehr schnell, der Absatz in der Bäckerei ging einschneidend zurück und Kunden mieden die Bäckerei.

Da dachte sich der Bäcker: „“Mein Gott, der Lehrling hat Recht, uns steht tatsächlich eine schwere Wirtschaftskrise bevor.““

Eckhart Tolle -– Der Sinn des Lebens besteht im „„Jetzt““ zu leben

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Eckhart Tolle wurde am 16. Februar 1948 in Lünen (Deutschland) geboren und kam bereits als kleines Kind nur schwer mit der Schule zurecht. Er verweigerte sich dem Leistungsdruck und floh deshalb im Alter von 13 Jahren zu seinem Vater nach Spanien, wo er auch teilweise auf den Schulbesuch verzichtete. Als Teenager übersiedelte er nach England, wo er sein Abitur nachholte und erfolgreich studierte. An der angesehenen Universität in Cambridge war er danach als Dozent tätig, jedoch war er alles andere als glücklich. Die ganze Welt erschien ihm sinnlos und leer, so als ob sich sein gesamtes Leben in die falsche Richtung bewegte. Eckhart Tolle quälten Selbstzweifel und Depressionen, sogar Selbstmordgedanken waren ihm nicht fremd.

Im Alter von 29 Jahren hatte er ein Schlüsselerlebnis, welches sein Leben für immer verändern sollte. Nach einer wieder einmal leidvollen Nacht schossen ihm schlagartig Gedanken durch den Kopf, dass etwas in ihm nicht mehr mit dem Menschen Eckhart Tolle weiterleben konnte. Auf der einen Seite war diese unglückliche Person, auf der anderen Seite war sein tiefstes Inneres, sein wahres Selbst. Plötzlich machte es „Klick“ bei Eckhart Tolle und er fühlte einen völlig unbekannten Zustand des Glücks. Er erkannte, dass sein wahres Selbst viel mehr war als sein bisheriges kleines Ich, mit welchem er sich bis dahin identifiziert hatte. Er fühlte, wie er regelrecht in diese neue Leere ohne Angst hineingesaugt wurde und seine alte Identität praktisch ausgelöscht wurde.

Eckhart Tolle: „„Es geschah eine Loslösung. Das Bewusstsein trennte sich von der Person und der persönlichen Geschichte““

Eckhart Tolle widmete die nächsten Jahre dem Verstehen und der Vertiefung seiner inneren Verwandlung. Er zog sich vollkommen aus dem gesellschaftlichen Leben zurück, verbrachte viel Zeit in der Stille, in einem Zustand intensivster Freude. Aufgrund seiner großen Zufriedenheit besuchten Eckhart Tolle immer mehr Freunde und Bekannte, um ihn um Rat in dieser hektischen Welt zu fragen. Irgendwann beschloss er, wieder ins normale Alltagsleben zurückzukehren und er suchte sich Hilfe, um sein radikales spirituelles Erwachen zu verstehen. Eckhart Tolle fühlte sich bald bereit, seine Erfahrungen mit anderen Menschen zu teilen und als spiritueller Lehrer zu arbeiten.

Eckhart Tolle: „„Der Bereich des Bewusstseins ist viel größer, als sich verstandesmäßig ermessen lässt. Wenn du nicht länger alles glaubst, was du denkst, löst du dich vom Denken und siehst klar, dass der Denker nicht der ist, der du bist““

Eckhart Tolle empfahl den Menschen, sich nicht mit dem eigenen Verstand zu identifizieren und die Illusion von der Zeit zu beenden. Denn der Verstand zwang die Menschen dazu, ausschließlich durch Erinnerung und in Erwartung zu leben. Diese Auseinandersetzung mit der Vergangenheit und der Zukunft führte in der Regel ständig zu körperlichen Schmerzen, Hass, Wut und Negativität. Die Botschaft von Eckhart Tolle war sehr einfach, denn das Allerwichtigste war, im Hier und Jetzt zu leben. Wenn man sein Augenmerk auf das Jetzt konzentrierte, konnte man sein Leben auf wundersame Weise verwandeln, denn nur der gegenwärtige Moment war wirklich real.

Eckhart Tolle: „“Es gibt keine Zukunft, es gibt keine Vergangenheit. Es gibt nur das Jetzt““

Jede Negativität war unnatürlich, denn keine andere Lebensform auf der Erde kannte sie, bis auf den Menschen. Es gab keine unglücklichen Pflanzen, keine depressiven Delfine, keine Frösche mit Selbstwertproblemen und auch keine Vögel, welche Hass und Groll empfanden. Die einzigen Tiere, welche zeitweilig eine Art von Negativität erlebten, waren diejenigen, welche in engem Kontakt mit Menschen zusammenlebten. Eckhart Tolle erklärte, dass man viel von Tieren lernen konnte, da sie immer im Jetzt lebten. Zudem waren alle Krankheiten, Unfälle und Gewalttätigkeiten für Eckhart Tolle spirituelle Lehrer in Verkleidung. Oft erkannte man erst einige Zeit später, dass das erlebte Leid in Wirklichkeit auch einen Sinn hatte, etwas im Leben zu ändern.

Eckhart Tolle stieg mit seinen einfachen Botschaften zu einem der bedeutendsten spirituellen Lehrer der Welt auf. Er schaffte es, die Menschen in ihrer tiefsten Sehnsucht nach einem erfüllten Leben, nach innerer Ruhe, ohne Stress und Hektik, in ihren Herzen zu berühren. Seine Bücher wurden innerhalb kürzester Zeit zu Weltbestsellern und er war gefragter Redner in den berühmtesten Talkshows. Eckhart Tolle bewegte Millionen Menschen dazu, einfach die Stille zu suchen und dadurch in der lärmigen und schnelllebigen Welt sein wahres Selbst und auch den Sinn des Lebens zu erkennen.

Eckhart Tolle: „„Wenn es in dir wirklich still wird und der rastlose Strom der Gedanken verebbt, dann öffnet sich eine Dimension, die größer und tiefer ist. Die Stille ist dein wahres Wesen““

Märtha Louise -– Eine Prinzessin folgt dem spirituellen Weg der Engelwelt

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Märtha Louise wurde am 22. September 1971 in der norwegischen Hauptstadt Oslo geboren und wuchs als ältestes Kind von Harald V., dem König von Norwegen und Sonja, der Königin von Norwegen, in einer ländlichen Gegend auf. Ihre Eltern versuchten ihr ein normales Leben zu ermöglichen, und so besuchte Märtha Louise auch normale öffentliche Schulen. Trotz allem stand sie als Prinzessin im Mittelpunkt des öffentlichen Interesses und stand unter ständiger Beobachtung der Medien. Dies machte aus Märtha Louise ein schüchternes und verschlossenes junges Mädchen, welches sich zudem immer an die strengen Regeln des Königshauses zu halten hatte.

Foto von Karl Georg Jensen

Im Alter von 21 Jahren absolvierte Märtha Louise eine Ausbildung zur Physiotherapeutin, welche sie nach Abschluss einer praktischen Phase erfolgreich abschließen konnte. Nachdem sich Märtha Louise für eine bürgerliche Ehe entschieden hatte, verlor sie alle Vorteile aus dem Königshaus. Doch dadurch, dass sie immer ein normales Leben führen wollte, stand sie entschlossen hinter dieser gewagten Entscheidung. Märtha Louise hatte stets das Gefühl, dass sie eine bestimmte Aufgabe zu erfüllen hatte, tappte aber lange Zeit im Dunkeln. Eines Tages fiel ihr ein Buch in die Hände „„Frag deine Engel““, welches als Wegweiser für die Kontaktaufnahme mit Engeln diente. Plötzlich spürte sie eine wärmende und liebevolle Energie in ihrer Umgebung und es roch nach duftenden Rosen. Märtha Louise war fasziniert von diesem Geschehen und wusste sofort, dass die Engel Kontakt mit ihr aufgenommen hatten.

Märtha Louise: „„Von diesem Moment an begriff ich, wie wichtig meine spirituelle Seite für mich ist““

Seit diesem Schlüsselerlebnis änderte sich das Leben von Märtha Louise. Sie weitete ihre feinstofflichen Wahrnehmungen aus und entdeckte, dass sie eine besondere Gabe für die Kontaktaufnahme mit der Engelwelt hatte. Sie begann sich als Geistheilerin weiterzuentwickeln und lernte, Energieblockaden durch Handauflegen zu lösen und die Selbstheilung zu fördern. Märtha Louise wusste instinktiv, dass sie nun ihre Lebensaufgabe gefunden hatte und beschloss, ihre Fähigkeiten auch nicht mehr vor der Öffentlichkeit zu verstecken. Sie gründete ein esoterisches Zentrum, um den Menschen einen leichteren Zugang zu den Engeln zu ermöglichen. Doch die ungewöhnliche Nachricht, dass eine Prinzessin mit Engeln sprach, schlug in der Medienwelt ein wie eine Bombe.

Märtha Louise: „„Es gab viel Spott und Hohn, ich wurde schon oft als Hexe beschimpft““

Märtha Louise löste mit ihrer Spiritualität eine Welle der Entrüstung aus. Kirchliche Vertreter kritisierten sie genauso scharf wie konservative Politiker, welche nichts mit der geistigen Welt anzufangen wussten. Die Klatschpresse verhöhnte die Prinzessin mit niederträchtigen Schlagzeilen und im Internet verbreiteten sich beleidigende Kommentare über sie. Aber Märtha Louise blieb standhaft und stellte sich mutig der großen Schar an Kritikern. Sie hörte auf ihr Herz, denn in ihrem Innersten wusste sie einfach, dass sie sich auf dem richtigen Weg befand, welchen sie bestreiten musste.

Märtha Louise: „„Es geht im Leben nicht immer darum, den Erwartungen anderer zu entsprechen. Wenn wir damit beginnen, auf unsere innere Stimme zu hören, denn entdecken wir den Schatz in uns selbst““

Obwohl Märtha Louise als Prinzessin einen sehr bequemen Weg einschlagen konnte, vertraute sie ihrem Herzen und begab sich auf ein mutiges Abenteuer. Mit der Gründung ihrer Engelschule musste sie sich mit vielen Anfeindungen auseinandersetzen und hatte einige Schwierigkeiten zu überwinden. Doch mit Hilfe der Engel fand sie ihr großes Glück und entwickelte ein starkes Selbstbewusstsein, mit welchem Märtha Louise schon vielen Menschen neue Hoffnung schenken konnte.

Märtha Louise: „„Ich bin heute viel glücklicher und zufriedener. Ich habe mich früher selbst überfordert, mich von anderen bestimmen lassen in dem Versuch, sie zufriedenzustellen. Das wird nie mehr passieren““

Louise Hay -– Wie sie mit positiven Gedanken Körper, Geist und Seele heilte

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Louise Hay wurde am 08. Oktober 1926 in Los Angeles (USA) geboren und wuchs unter schwierigen Verhältnissen auf. Nachdem sich ihre Eltern scheiden ließen, kam sie bereits als kleines Kind wochenlang zu anderen Pflegefamilien, da ihre verarmte Mutter nach Arbeit suchen musste. Die Situation wurde auch mit ihrem neuen Stiefvater nicht besser, welcher sie schlecht behandelte und emotional und körperlich missbrauchte. In Zeiten der großen Wirtschaftskrise lebte Louise Hay in bitterer Armut inmitten notleidender Menschen. Obwohl ihre Kindheit bereits schwer genug war, wurde sie im Alter von fünf Jahren von einem Nachbarn sexuell misshandelt, was eine tiefe seelische Wunde in das Herz des kleinen Mädchens riss.

Im Alter von 15 Jahren brach die verbitterte Louise Hay die Schule ab und lief von daheim weg. Als Kellnerin versuchte sie sich nun ein neues Leben aufzubauen, bis zu dem Zeitpunkt, als sie ungewollt schwanger wurde. Da sie aufgrund ihres bisherigen Lebens nur ein geringes Selbstwertgefühl hatte, gab sie ihr Baby zur Adoption frei und flüchtete nach Chicago, um sich dort mit schlecht bezahlten Jobs über Wasser zu halten. Nachdem sie nach New York übersiedelte, schien es jedoch bergauf in ihrem Leben zu gehen. Sie heiratete einen angesehenen Geschäftsmann und begann zudem erfolgreich als Fotomodell zu arbeiten. Doch als sie ihr Mann nach einigen Jahren wegen einer anderen Frau verließ, brach ihre mühsam aufgebaute Welt wieder zusammen. Louise Hay stand nun vor den Trümmern ihrer Existenz, als ein zufälliger Besuch bei einer Veranstaltung ihr Leben für immer verändern sollte.

Louise Hay saß in der „First Church of Religious Science“, wo ein spiritueller Vortrag stattfand. Dort hörte sie von dem Vortragenden einen Satz, welcher sie nicht mehr loslassen sollte. „Wenn du bereit bist, dein Denken zu ändern, kannst du dein Leben ändern“ Louise Hay war sofort begeistert von dieser Ansage und begann, sich mehr mit der Wissenschaft des Geistes und der spirituellen Lebensphilosophie zu beschäftigen. Sie verschlang Bücher, wie man mit positivem Denken die materiellen Umstände verändern und auch den Körper heilen konnte. Louise Hay ließ sich zur Seelsorgerin ausbilden und immer mehr Menschen suchten Rat bei ihr, wie man mit positiven Gedanken zu einem glücklicheren Leben kommen konnte.

Louise Hay: „„Irgendwann kamen dann immer mehr Leute zu mir. Sie erzählten mir von ihren Problemen und ich betete für sie. Und es funktionierte!““

Während Louise Hay vielen Hilfesuchenden helfen konnte, erkrankte sie selbst an Gebärmutterhalskrebs. Nach reiflicher Überlegung kam sie zu dem Schluss, dass ihre qualvolle Kindheit die Ursache für den Krebs sein musste und lehnte vorab jede ärztliche Hilfe ab. Sie widmete sich intensiv ihrer unverarbeiteten Kindheitserlebnisse und erkannte, dass noch immer großer Zorn und Wut in ihr steckten. Louise Hay stellte ihre Ernährung um, entgiftete ihren Körper, wandte Reflexzonenmassagen an und arbeite an dem für sie wichtigsten Punkt, dem der Vergebung. Unterstützt durch sprachliche Sätze (Affirmationen) platzierte sie ständig positive Kraftpakete in ihr Bewusstsein und schaffte nach einigen Monaten tatsächlich das große Wunder. Der Krebs zog sich vollständig zurück und Louise Hay war wieder bei bester Gesundheit.

Louise Hay: „“Jedes Mal, wenn du einen Gedanken denkst, strömen verschiedene chemische Stoffe durch deinen Körper. Entweder vergiften sie den Körper, oder sie stärken dein Immunsystem. Denken ist alles““

Gestärkt durch ihren ungewöhnlichen Genesungsweg begann Louise Hay, den Krankheiten ihre wahrscheinlichen Ursachen zuzuordnen und heilsame Affirmationen anzubieten. Sie erkannte nun ihre Lebensaufgabe und beschloss, diese wichtige Botschaft in die Welt hinauszutragen. Als sie über ihre Erfahrungen zu schreiben anfing, war ihr noch nicht bewusst, dass sie damit das Leben von Millionen Menschen beeinflussen sollte. Denn mit dem Buch „Gesundheit für Körper und Seele“ schaffte sie nicht nur ihren internationalen Durchbruch als Buchautorin, sondern es wurde auch zum meistverkauften Lebenshilfe-Buch der Welt.

Louise Hay: „„Seit ich meinen Fuß auf den spirituellen Weg gesetzt habe, war mein Leben nicht mehr dasselbe““

Louise Hay hatte in ihrem Leben viele Hindernisse zu überwinden. Aber die Tatsache, wie sie mit ihrer positiven Lebenseinstellung auch die dunkelsten Kapitel ihres Lebens erfolgreich bewältigen konnte, gab vielen Menschen neuen Mut und Hoffnung. Sie stieg dadurch zum anerkannten Vorbild auf und zeigte, dass man mit liebevollen Gedanken die Gesundheit und das eigene Wohlbefinden wirklich beeinflussen konnte. Dies war ihre einfache aber wirksame Botschaft, womit Louise Hay die Welt zu einem besseren Ort machte.

Louise Hay: „„Sei dankbar! Das Universum liebt dankbare Menschen. Unsere Gedanken gehen hinaus ins Universum und kehren als Erfahrung wieder zurück. So erschaffen wir unsere Zukunft““

Die Fabel vom ängstlichen Hund

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Es war einmal ein Hund, welcher aufgrund des heißen Wetters großen Durst hatte und nach einer Trinkgelegenheit suchte. Da entdeckte er in der Ferne einen kleinen Teich und stürmte sofort dorthin, um an das köstliche Wasser zu kommen. Doch jedes Mal, wenn er trinken wollte, erschrak er von dem fremden Hund im Wasser, was eigentlich sein eigenes Spiegelbild war. Angsterfüllt wich er immer wieder zurück und traute sich nicht mehr in die Nähe des Teiches.

 
Aber bald hatte der Hund so unerträglichen Durst, dass er wieder zurück zu dem Teich schritt. Für einen kurzen Augenblick schafft er es, seine Angst und seine Furcht zu überwinden und mit einem mächtigen Satz in das Wasser zu springen. Im Teich erfreute er sich der erfrischenden Abkühlung und der Befriedigung seines Durstes.

Und plötzlich war der fremde Hund verschwunden!

Lorna Byrne -– Die Frau, die mit den Engeln spricht

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Lorna Byrne wurde 1955 in Dublin (Irland) geboren und wuchs in einer armen Familie auf. Bereits als Baby konnte sie Lichtgestalten wahrnehmen, welche sich um Personen in ihrer Nähe aufhielten. Als Kind sah Lorna Byrne dann die Engel in körperlichen Gestalten und nahm auch die Schutzengel eines jeden Menschen wahr. Aber sie musste dieses Geheimnis sorgsam hüten, da sie niemand verstehen würde, und so erzählte sie niemandem etwas von den Engelserscheinungen. Aber bald bekam Lorna Byrne Probleme in ihrer Umgebung, da sie aus diesem Grund oft abwesend und verträumt wirkte.

Lorna Byrne: „“Vom ersten Moment nach meiner Geburt waren sie da. Es gab für mich nicht einen Tag, an dem ich keine Engel gesehen habe““

Da man bei Lorna Byrne auch Legasthenie (Lese- und Rechtschreibstörung) feststellte, wurde sie noch mehr zur Außenseiterin. Die Lehrer und auch ihre Eltern hielten sie für zurückgeblieben und Lorna Byrne wurde sehr einsam. Unterstützung erhielt sie nur von den Engeln, mit welchen sie immer Kontakt hatte. Mit den Jahren lernte sie viel über ihre ständigen Wegbegleiter, über die Seele, das menschliche Leben und über den Tod. Ihr Wissen behielt sie aber immer für sich, da sie sich nicht traute, sich anderen Menschen zu öffnen. Im Alter von 21 Jahren heiratete Lorna Byrne ihre große Liebe und bekam vier Kinder. Jedoch litt ihr Mann oft an schweren Erkrankungen, weshalb er nicht in der Lage war, die Familie ausreichend zu versorgen. Sie lebten daher in Armut und litten unter ständigem Geldmangel. Als ihr Mann nach wenigen Jahren Ehe auch noch verstarb, war Lorna Byrne mit vier Kindern auf sich allein gestellt und musste sich nun ein komplett neues Leben aufbauen. Trotz dieser schweren Zeit waren es wieder die Engel, die ihr immer wieder Mut und Zuversicht zusprachen.

Lorna Byrne: „„Ich, so wie jeder Mensch auf diesem Planeten, habe einen Schutzengel an meiner Seite““

Die Engel ermutigten Lorna Byrne nun, ihr Wissen über die Engel der Öffentlichkeit zugänglich zu machen und ein Buch darüber zu schreiben. Obwohl alle Vorzeichen gegen dieses Vorhaben sprachen, vertraute Lorna Byrne den Engeln und begann, ihr großes Geheimnis und das machtvolle Wirken der Engel niederzuschreiben. Mit großer Hingebung und Willenskraft dauerte es mehrere Jahre, bis sie es tatsächlich schaffte, ihr Buch zu vollenden. Lorna Byrne wollte mit ihrem Buch den Menschen Mut und Hoffnung schenken, dass immer ein Schutzengel an ihrer Seite war, welcher sie unterstützen würde. Doch wie würden die Menschen auf dieses ungewöhnliche Buch reagieren?

Lorna Byrne: „„Für den Schutzengel sind wir so unglaublich wertvoll. Er ist immer an unserer Seite, er wird uns nie verlassen, auch wenn wir sterben““

Das Buch „Engel in meinem Haar“ von Lorna Byrne entwickelte sich jedoch sensationell zu einem internationalen Bestseller. Sie erzählte ihre ergreifende Geschichte über ihr Leben, wo Glück und Unglück oft dicht beieinander lagen. Aber immer wieder waren es die Engel, welche ihr nach schweren Schicksalsschlägen wieder Hoffnung schenkten und ihr halfen, ihrem Leben eine positive Wendung zu geben. Die Erzählungen über ihre Verbindungen zu den Engeln schilderte Lorna Byrne so verständlich und überzeugend, dass sie selbst die größten Kritiker davon überzeugen konnte, dass Engel tatsächlich existierten.

Lorna Byrne: „„Jeder Mann, jede Frau und jedes Kind hat einen Schutzengel, ungeachtet ihrer Religion oder Nationalität““

Lorna Byrne musste seit ihrer Kindheit viel Kummer und Leid ertragen, aber es waren die Engel und die Botschaft der Hoffnung, welche sie niemals aufgeben ließen. So überwand sie ihre Schüchternheit und stieg zu einer der bekanntesten Autorinnen zum Thema Engel auf. Lorna Byrne zeigte durch ihren Erfolg und dem großen Vertrauen in die Kraft der Engel, dass Hoffnung immer das Unmögliche möglich machen kann.

Lorna Byrne: „„Die Engel berühren dich die ganze Zeit, sie wünschen sich, dass ihre Gegenwart wahrgenommen werden. Sei aufmerksam für jedes Zeichen, dass die Engel dir geben““

Das Geheimnis der ewigen Liebe

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Kurz vor der Hochzeit machte die Tochter mit ihrer Mutter einen Spaziergang am Strand. Die Tochter fragte die Mutter: „“Mutter, mein Vater liebt dich und er ist dir immer treu geblieben. Was muss ich tun, damit mein Mann mich immer lieben wird?““

Die Mutter schwieg einige Zeit und dachte nach. Dann bückte sie sich und füllte ihre Hände voll mit Sand. Ohne etwas zu sagen, streckte sie eine Hand aus und presste ihre Finger immer fester zusammen. Der Sand begann aus ihrer Hand zu rieseln. Je krampfhafter und fester sie ihre Hand zusammenballte, desto schneller rieselte der Sand heraus. Als sie schließlich ihre Hand öffnete, klebten nur noch ein paar Sandkörner an ihren Fingern.

Aber die andere Hand hatte die Mutter offen gelassen, wie eine kleine Schale. Darin blieben die Sandkörner liegen.

Die Mutter sah ihrer Tochter in die Augen und sagte: „“Das ist meine Antwort.““

Das Bergunglück und das lebensrettende Bauchgefühl

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Der 55-jährige Lothar Bücher machte sich im September 2011 auf zu einer Bergtour auf die Höfats (Berg in Bayern, Deutschland). Er war ein echter Bergprofi und hatte schon viele große Gipfel bestiegen, aber diesmal hatte er eine sehr gefährliche Route ausgewählt, da auf diesem Berg in der Vergangenheit bereits viele Wanderer verunglückt waren. Die Hänge waren oft bis zu 80 Grad steil und mit Gras bewachsen, somit hatte man bei einem Fehltritt keinen Halt mehr und stürzte oft mehrere hundert Meter ab. Lothar Bücher war sehr gut ausgerüstet für die Besteigung des Berges, jedoch fand er schon zum Start nicht den richtigen Einstieg in den Berg. Fernab der üblichen Routen wurden die Grashänge immer steiler und rutschiger, obwohl er Steigeisen dabei hatte, die man eigentlich für Eisflächen benutzte.

Am Abend ging ein Notruf bei der Polizei ein. Die Wirtin der Pension, wo Lothar Bücher übernachtete, schlug Alarm, denn Lothar Bücher war noch immer nicht von seiner Tour zurückgekehrt. Sofort wurde eine Suchaktion gestartet um den Vermissten zu finden, jedoch ohne Erfolg. Am nächsten Tag wurden Rettungskräfte zu Fuß in den Berg geschickt und ein Helikopter flog die steilen Hänge immer wieder ab. Von Lothar Bücher fehlte aber jede Spur, auch die eingesetzten Spürhunde konnten ihn nicht finden. Nach einigen Tagen waren die Chancen, Lothar Bücher wieder lebendig aufzufinden, nur mehr sehr gering. Alles deutete auf einen Absturz hin, den er vermutlich nicht überlebt hatte.

Der Familie wurde die Nachricht übermittelt, dass man die Suche aufgrund fehlender Erfolgsaussichten wieder einstellen wollte. Für den Sohn, Marius Bücher, der den Rettungsmannschaften vertraut hatte, war dies jedoch nicht zu akzeptieren. Er hatte ein Gefühl, dass sein Vater noch am Leben war und versuchte, seinen Vater am Berg zu visualisieren. Seine innere Stimme sagte ihm, dass sein Vater noch lebte und er noch irgendwo verletzt am Berg lag. So fuhr er am fünften Tag zum Unglücksberg, um selbst nach seinem Vater Ausschau zu halten. Außerdem hatte er ein Foto seines Vaters dabei, denn vielleicht hatte ihn jemand gesehen. Der Verantwortliche für die Rettungsaktion erklärte Marius Bücher, wie bei der Suche vorgegangen wurde und zeigte ihm die GPS-Aufzeichnungen der Suchflüge. Marius Bücher merkte schnell, dass wirklich mit größter Sorgfalt die Rettungsaktion geplant und auch durchgeführt wurde.

Die Rettungskräfte gaben die Hoffnung bereits auf, bis auf Marius Bücher. Nochmals wurde die Strecke, die Lothar Bücher genommen hatte, mit einem kleinen Suchtrupp und einem Auto abgefahren. Der Optimismus von Marius Bücher schwand, denn es waren nur mehr wenige Meter, dann würden sie wieder umkehren müssen. Der Verstand sagte ihm, dass es keine Hoffnung mehr gab, aber das Bauchgefühl sagte etwas anderes. Plötzlich passierte jedoch das Unfassbare. Beim Vorbeifahren erblickte man in der Ferne einen Körper am Fuße des Berges. Sofort lief das kleine Rettungsteam mit Marius Bücher zu der Person, und man fand tatsächlich noch einen lebenden Lothar Bücher. Er war schwer verletzt, trug nur mehr einen Socken und litt aufgrund eines Wassermangels unter starker Dehydration. Der Verletzte war orientierungslos und konnte sich an nichts mehr erinnern, auch nicht, wie er sich an diese Stelle schleppen konnte. Sofort wurde er mit einem Rettungshubschrauber in das nächste Krankenhaus geflogen, wo er umgehend versorgt wurde.

Lothar Bücher brach sich mehrere Rippen, zwei Halswirbel und zertrümmerte sich sein Schulterblatt. Er erlitt außerdem einen Schlaganfall, da er vermutlich irgendwo mit dem Kopf aufgeschlagen hatte, dies dürfte auch der Grund dafür sein, warum er sich an nichts mehr erinnern konnte. Lothar Bücher hatte sich trotz der schweren Verletzungen kriechend nach unten begeben, und dies fünf Tage lang, ohne Wasser und ohne Essen. Es war aber nicht nur seiner körperlichen Fitness zu verdanken, dass er noch am Leben war.

Es war dem Instinkt seines Sohnes zu verdanken, dass er noch lebend gefunden wurde, denn eine weitere Nacht auf diesem Berg hätte er vermutlich nicht überlebt. Für die Rettungskräfte war es ein unglaublicher Zufall, dass der Vater und der Sohn zur gleichen Zeit an dem gleichen Ort zusammengeführt wurden. Lebensrettend war aber ein einfaches und schlichtes Bauchgefühl von Marius Bücher. Er hörte auf seine innere Stimme und rettete so im letzten Moment seinen Vater vor dem sicheren Tod.