Sebastian Kneipp – Ein Visionär der naturheilkundlichen Heilmethode

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Sebastian Kneipp wurde am 17. Mai 1821 in Stephansried (Deutschland) geboren und wuchs in ärmlichen Verhältnissen auf. Schon als Kind musste er am Webstuhl des Vaters oder als Viehhirte arbeiten, um über die Runden zu kommen. So prägten Not und Elend über weite Strecken seine Kindheit. Als auch noch bei einem Großbrand das Elternhaus vernichtet wurde, musste Sebastian Kneipp eine Anstellung als Knecht auf einem Bauernhof annehmen. Erst als ein entfernter Verwandter sich um ihn annahm, begann sich sein Leben langsam zu ändern. Sebastian Kneipp bekam Lateinunterricht und er durfte ab 1844 offiziell das Gymnasium in Dillingen besuchen.

Während dieser Zeit erkrankte Sebastian Kneipp an der tödlichen Infektionskrankheit Tuberkulose und die Ärzte gaben ihm kaum eine Chance auf eine Genesung. Eines Tages entdeckte der schwer lungenkranke und geschwächte Sebastian Kneipp ein kleines Buch in der Bibliothek, welches ihm neue Hoffnung gab. Darin beschrieb der Arzt Johann Siegmund Hahn seine Erfahrungen mit der Wasserheilkunde und den außergewöhnlichen Heilerfolgen. Sebastian Kneipp war sofort begeistert von diesen Theorien und beschloss, seine Krankheit von nun an selbst zu behandeln.

Im Alter von 28 Jahren unternahm Sebastian Kneipp zum ersten Mal einen mutigen Selbstversuch, welcher für ihn zu einem lebensverändernden Schlüsselerlebnis wurde. Obwohl er lungenkrank war, lief er mitten im frostigen Winter zur Donau. Dort angekommen riss er sich völlig überhitzt die Kleider vom Leib und stürzte sich in die eiskalten Fluten. Nach einem kurzen Bad eilte er dann schnell wieder zurück nach Hause. Sebastian Kneipp fühlte sich dadurch tatsächlich gestärkt und ein erfrischendes Wohlbefinden stellte sich bei ihm ein. Er wiederholte dieses Verfahren mehrmals und verabreichte sich zudem Halbbäder und Güsse. Nach einigen Monaten bestätigten ihm die Ärzte eine wundersame Heilung, welche sie sich nicht wirklich erklären konnten. Sebastian Kneipp aber war nun vollkommen von der Heilwirkung des Wassers überzeugt.

Sebastian Kneipp: „Das Wasser ist für den gesunden Menschen ein vorzügliches Mittel, seine Gesundheit und Kraft zu erhalten“

Sebastian Kneipp studierte daraufhin Theologie und wurde am 06. August 1852 zum Priester geweiht. Schon während seines Studiums behandelte er mit Wasser heimlich andere Studierende. Er vertiefte sein Wissen über Wasseranwendungen und heilte damit immer mehr Menschen. Sebastian Kneipp wurde schnell bekannt, da er auch dort Erfolg hatte, wo die Ärzte nicht mehr weiter wussten. Den Medizinern war er jedoch ein Dorn im Auge und man erstattete oft Anzeige gegen ihn wegen Kurpfuscherei, da er ohne medizinische Ausbildung Kranke behandelte. Trotz aller Widerstände setzte sich Sebastian Kneipp aber mit seinen Behandlungsmethoden durch, da er auch während einer Choleraepidemie maßgeblich zur Gesundung der Menschen beitragen konnte.

Als er ins Kloster nach Bad Wörishofen versetzt wurde, begann für ihn ein neuer Lebensabschnitt. Er baute die Landwirtschaft des Klosters wieder auf, führte den Ackerbau und die Viehzucht ein und erschuf eine eigene Bienenzucht mit Honiggewinnung. Sebastian Kneipp entwarf zudem ein spezielles Entwässerungssystem für nasse Wiesen, um seine Wasserbehandlungen durchführen zu können. Der Skandal im Dorf war perfekt, als er hilfesuchende Menschen tatsächlich barfuß durch feuchte Wiesen laufen ließ, denn nackte Beine waren zu dieser Zeit eine Ungeheuerlichkeit. Aber der Erfolg gab ihm Recht und immer mehr Reisende suchten Hilfe bei Sebastian Kneipp und seinen ungewöhnlichen Wasseranwendungen.

Sebastian Kneipp: „Das Wasser ist mein bester Freund und wird es bleiben, bis ich sterbe“

Sebastian Kneipp entwickelte durch zahlreiche Versuche an sich selbst und seinen Patienten ein wirksames Heilsystem gestützt auf mehreren Säulen. Zu den Behandlungsmethoden zählten zum Beispiel Güsse, Wassertreten, Wechselbäder sowie verschiedene kalte oder warme Wickel. Er stellte zudem die Elemente Wasser, Pflanzen, Bewegung, Ernährung und Lebensbalance in einen engen Zusammenhang. Er kombinierte erfolgreich die Wirkung der Pflanzen und das Zusammenspiel von Natur und Bewegung. Er war damit für viele Patienten der letzte Rettungsanker, wo die klassische Medizin nichts mehr ausrichten konnte.

Sebastian Kneipp starb am 17. Juni 1897 im Alter von 76 Jahren. Bis zu seinem Tod forschte er unermüdlich für die Gesundheit der Menschen. Durch Bücher und Vorträge wurde er auf der ganzen Welt bekannt und er revolutionierte mit seinem Denken das gesamte Gesundheitswesen. Sebastian Kneipp hinterließ als Pfarrer und Naturheilkundler eine visionäre naturheilkundliche Heilmethode, womit er zum Pionier des ganzheitlichen Denkens wurde.

Sebastian Kneipp: „Alles was wir brauchen, um gesund zu bleiben, hat uns die Natur reichlich geschenkt“

Einzelnachweise (abgerufen am 04.11.2015):
1. Kneipp.de – Entdeckung der Wasserkur
2. Thermen.at – DIE GESCHICHTE VON PFARRER SEBASTIAN KNEIPP
3. Oehkv.at – Geschichte Pfarrer Kneipp
4. Wikipedia – Sebastian Kneipp

Zwei ältere Herren im Krankenzimmer

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Zwei ältere Herren, beide ernsthaft erkrankt, liegen im selben Krankenzimmer. Einer der Herren hatte vom Arzt die Erlaubnis, sich jeden Nachmittag für eine Stunde aufzusetzen, damit die Flüssigkeit aus seiner Lunge abfließen konnte. Sein Bett stand am einzigen Fenster des Raumes.

Der andere Herr musste die ganze Zeit flach auf dem Rücken liegen. Letztendlich unterhielten sich die beiden Männer stundenlang. Sie sprachen über ihre Familien, ihrer Heimat, ihren Beruf, den letzten Urlaub, was sie wohl machen würden, sollten sie nach Hause kommen.

Jeden Nachmittag, wenn der Herr im Bett neben dem Fenster sich aufrecht hinsetzte, berichtete er von den Dingen, die er draußen am Fenster sah. Er erzählte von den Blumen, dem frischen Gras, den Vögeln und den Verliebten, die in der weitläufigen Landschaft gingen, die Schwäne am Teich mit ihren Küken und die Fliegen, die in den Wiesen umherschwirrten. Er beschrieb den Sonnenuntergang und dessen herrliche Farben, oder das wohltuende Plätschern der Tropfen, wenn es regnete und das Aufatmen der Grashalme, wenn sie trinken durften.

Der Herr im anderen Bett, der nur liegen durfte, schloss manchmal die Augen und stellte sich die Dinge vor, von denen er erzählt bekam. Ein glückliches Lächeln kam auf sein Gesicht, und tiefe Dankbarkeit strömte aus seinem Herzen, an seinen Zimmergenossen und für die herrlichen Dinge da draußen.

Eines Tages, als die Schwester zum Waschen das Zimmer betrat, fand sie den Herrn im Fensterbett tot. Er war mit einem friedlichen, geradezu zufriedenen Gesichtsausdruck in seinem Bett, und der Abschied fiel dem Übriggebliebenen sehr schwer. Er bat die Schwester, sein Bett zum Fenster zu schieben, wo es jetzt doch Platz gäbe, und die Bitte wurde prompt erfüllt.

Als alle Helfer das Zimmer verlassen hatten, nahm der Mann all seine Kraft zusammen und setzte sich langsam und schmerzvoll auf, um einen Blick aus dem Fenster werfen zu können. Auf seinen Ellbogen gestützt drehte er sich zum Fenster, blickte hinaus, und sah nur auf die Begrenzungsmauer eines Lichthofes.

Der Mann fühlte sich eigenartig. Er läutete nach der Schwester und fragte sie, was seinen Zimmernachbarn wohl veranlasst hätte, ihm die wunderbaren Dinge zu beschreiben, obwohl dieser doch auch nur die kahle Wand sehen konnte.

„“Ja, wussten sie nicht“, antwortete die Schwester, „“dass ihr Nachbar am Ende seines Weges allmählich und dann ganz erblindet war, er also nicht einmal die leere Wand sehen konnte? Wahrscheinlich wollte er ihnen ein wenig Schönes ins Leben bringen. Es war ihm eine riesige Freude, andere glücklich zu machen, ungeachtet seiner eigenen Situation. Geteiltes Leid ist halbes Leid, doch Freude, wenn geteilt, ist doppelte Freude“

Urs Surbeck -– Das Wunder des Wassers schenkt neue Lebensenergie

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Urs Surbeck wurde am 12. Juni 1958 in der Stadt Basel (Schweiz) geboren und entwickelte früh den Drang, Dinge von Grund auf zu erforschen und weiterzuentwickeln. Schon als Kind zerlegte er komplexe Uhrwerke und setzte sie wieder zusammen, stundenlang tüftelte er an kaputten Gerätschaften herum, um sie wieder in Gang zu bringen. Urs Surbeck folgte seiner Leidenschaft und erlernte den Beruf des Maschinenmechanikers, wo er sich weiter spezialisierte. Da er für eine Umweltfirma Schwimmbäder und Trinkwasseraufbereitungsanlagen wartete, kam er eines Tages in Kontakt mit einem alten russischen Wasserelektrolytgerät. Urs Surbeck konnte das Gerät jedoch nicht mehr reparieren, da es keine Ersatzteile mehr dafür gab. So machte er sich daran, den Apparat grundlegend neu zu bauen.

Urs Surbeck: „„Die Geräte, die aus dem Ostblock stammten, entsprachen nicht unserem Technologiestandard““

Urs Surbeck übersetzte alte russische Dokumente und schaffte es innerhalb weniger Wochen, ein fertiges Gerät zur Trinkwasserdesinfektion zu bauen, um damit ein gesundes, basisches Aktivwasser zu gewinnen. Unerwartet verbreitete sich die Maschine von Urs Surbeck flächenhaft in der Landwirtschaft. Die Landwirte begannen, damit das Trinkwasser für die Tiere zu desinfizieren und die Tiere damit zu waschen. Auf einmal wurden Tierkrankheiten immer seltener und man benötigte keine Medikamente mehr von den Tierärzten. Die Felder, welche mit dem aufbereiteten Wasser bewässert wurden, brachten viel höhere Erträge ein. Obstbäume wuchsen größer und kräftiger und brachten unvorstellbare Ernten ein. Und dies ohne Einsatz von irgendwelchen schädlichen und kostenintensiven Pestiziden. Urs Surbeck war fasziniert von diesen Entwicklungen und beschloss, weiter mit der Wasseraufbereitung und der Natur zu arbeiten.

Urs Surbeck: „Die Zeit in der Landwirtschaft waren meine Lehrjahre und der liebe Gott mein Meister“

Für Urs Surbeck war diese Zeit eine Prüfung, ob er diese Arbeit nur des Geldes wegen machte. Aber der Erfolg drückte sich für ihn nicht in Geld aus, sondern er wollte den Menschen, den Tieren und der Natur wirklich helfen. So bekam Urs Surbeck eines Nachts eine Vision, wie er seine Wasseraufbereitungsmaschine vervollständigen konnte. Er folgte dieser inneren Inspiration und entwickelte ein Gerät, wo auf natürliche Art und Weise ein hoch energetisiertes, ionisiertes Wasser aufbereitet werden konnte. Mit dieser reinigenden Energie des Wassers erzielte er bald Ergebnisse, welche weit über die Vorstellungskraft des Menschen hinausgingen. Denn Wasser war nicht nur der wichtigste Bestandteil aller Menschen, sondern auch der Tiere und der Pflanzen.

Urs Surbeck: „„Im Wasser steckt eine hoch konzentrierte Lebensenergie in Form von Feinstofflichkeit. Mit dabei sind Biophotonen und Heilinformationen““

Brachte man das hochenergetisierte Wasser auf schmerzende Stellen auf, ließen die Qualen innerhalb weniger Minuten nach. Starke Allergien, Hautprobleme, Rheuma und viele andere Krankheiten konnten erfolgreich mit dem Wasser behandelt werden. Gärtner sprühten ihre Pflanzen mit dem speziellen Wasser ein, welche dann innerhalb kürzester Zeit zu blühen anfingen. Das energetisierte Wasser wirkte auch, wenn man es hochkonzentriert in einem verschlossenen Fläschchen benutzte. Stellte man den Behälter in den Kühlschrank, verschwanden nicht nur alle schlechten Gerüche, sondern das Gemüse blieb über viele Tage frisch wie am ersten Tag. Das Wasser wurde natürlich wissenschaftlich untersucht, und unter dem Mikroskop konnte man erkennen, welches außergewöhnliche Schwingungsmuster dieses energetisierte Wasser besaß. Trotz großer Erfolge war Urs Surbeck jedoch auch Anfeindungen ausgesetzt.

Vor allem die mächtige Pharmaindustrie hatte es auf Urs Surbeck abgesehen, da das energetisierte Wasser in direkter Konkurrenz zu ihren Produkten stand. Aber Urs Surbeck ließ sich davon nicht entmutigen und hielt bedeutungsvolle Vorträge, wo er einem staunenden Publikum die Wirkungsweise seines energetisierten Wassers persönlich vorstellte. Er konnte dadurch auch die größten Kritiker überzeugen, dass sein basisches Bioenergetikum wahre Wunder vollbringen konnte, ohne Einsatz von irgendwelchen Medikamenten.

Urs Surbeck schaffte es mit seinem Energiewasser, die Verbindung zur Natur wiederherzustellen. Dadurch, dass man bei Tieren und Pflanzen auf Medikamente und Gifte verzichten konnte, gelangten diese auch nicht mehr in den Kreislauf des Menschen. Urs Surbeck zeigte, dass es den Menschen mit einem Qualitätswasser gesundheitlich nicht nur besser ging, sondern auch eine nicht mehr erhoffte Lebensqualität zurückkehrte. Durch den unermüdlichen Einsatz von Urs Surbeck verbreitete sich seine Vision von der heilenden Wirkung des Wassers auf der ganzen Welt, um den Menschen, Tieren und der Umwelt eine lebenswerte und bessere Zukunft zu ermöglichen. Denn trotz des wissenschaftlichen Fortschrittes konnte es nur einen Weg geben, und der führte unweigerlich wieder zurück zur Natur.

Urs Surbeck: „„Es gibt noch viele weiter Anwendungsgebiete, wie z.B. Beton, Lebensmittel, Getränke, Gesundheits- und Kosmetikindustrie““

Nobuo Shioya -– Die unbegrenzte Quelle der ewigen Jugend

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Nobuo Shioya wurde 1902 in der Präfektur Yamagata (Nordjapan) geboren und war ein sehr schwächliches Baby. So glaubten die Ärzte nicht daran, dass er nach seiner Geburt große Überlebenschancen hatte. Auch seine Kindheit war geprägt von schweren Erkrankungen und gesundheitlichen Problemen. Nobuo Shioya wollte sich mit seiner andauernden schlechten Verfassung jedoch nicht abfinden und begann intensiv nach Wegen zur Heilung zu suchen. Er probierte viele Dinge aus und entdeckte, dass er mit speziellen Atemtechniken eine deutliche Verbesserung seines Gesundheitszustandes erreichen konnte.

Nobuo Shioya: „„Das alles tat ich, weil ich von dem sehnlichsten Wunsch erfüllt war, selbst gesund zu werden, und meinen unter Krankheit leidenden Mitmenschen zu helfen““

Diese persönlichen Erfahrungen brachten ihn dazu, den Beruf des Arztes zu ergreifen. Obwohl er während seines Studiums auch mehrmals unter lebensgefährlichen Krankheiten litt, erkannte er sehr schnell, welche Behandlungsmethoden für ihn am besten waren. Seine speziellen Atemtechniken, geistige und körperliche Übungen wie Yoga und auch andere alternative Heilverfahren trugen sehr viel zu seiner Gesundheit bei. Im Jahr 1931 eröffnete Nobuo Shioya seine erste eigene Praxis und begann immer mehr, die westliche Medizin mit der östlichen Tradition zu verbinden. Ein wesentlicher Bestandteil seiner Behandlung wurde zudem die positive gedankliche Vorstellungskraft in Verbindung mit der richtigen Atemtechnik.

Durch Visualisierungen stellte er sich die Menschen als gesund vor und erkannte so, dass er tatsächlich Heilungsprozesse beschleunigen konnte. Mit Handauflegen, der Kraft der Gedanken und seinem heilkräftigen Atmen schaffte er es, die Lebensenergie seiner Patienten wieder zu aktivieren. Ohne Einsatz von Medikamenten überwanden kranke Menschen so die unterschiedlichsten Krankheiten wie Tuberkulose, Grauer Star oder Herzkrankheiten. Obwohl er von den Schulmedizinern für seine Tätigkeit heftig kritisiert wurde, hielt er an seinen wirksamen Gesundheitsmethoden fest. Er behandelte seine Patienten so erfolgreich, dass er bald in ganz Japan bekannt wurde. Denn auch Nobuo Shioya selbst galt als bestes Beispiel dafür, wie neue Lebenskraft in einem Menschen trotz hohem Alter mobilisiert werden konnte.

Während viele Menschen mit zunehmendem Alter immer gebrechlicher und schwächer wurden, war es bei Nobuo Shioya genau umgekehrt. Er wurde von Jahr zu Jahr immer gesünder, da er es verstand, die Zellen in seinem Körper ständig zu energetisieren. Während ihm als zerbrechliches Kind viele Möglichkeiten verborgen blieben, konnte er in hohem Alter viele Aktivitäten nachholen. Als leidenschaftlicher Golfspieler besiegte er im Alter von über 90 Jahren einen der besten japanischen Golfspieler und gewann im Alter von 100 Jahren ein Golfturnier für Senioren. Zudem verblüffte er die Zuschauer immer wieder, weil er Golfbälle weiter schlagen konnte als durchtrainierte Spieler, welche nicht einmal halb so alt waren wie er.

Von Geburt an sehr kränklich, fand Nobuo Shioya einen Weg zu einem langen und gesunden Leben, ohne jemals gebrechlich oder pflegebedürftig zu sein. Er zeigte der Welt, dass jeder Mensch ohne Probleme ein Alter von 100 Jahren erreichen konnte, und zwar in voller Gesundheit. Alle Kritiker verstummten bei dem von Nobuo Shioya geschriebenen Buch, denn er war der lebende Beweis dafür, was mit Kraft der Gedanken in Kombination mit richtigen Atemtechniken alles möglich war.

Nobuo Shioya: „„Die natürliche Heilkraft, mit welcher der Mensch von Geburt an ausgestattet ist, ist viel stärker, als die Menschen selbst denken““

Edward Bach –- Die verborgenen Naturheilkräfte der Bachblüten

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Edward Bach wurde am 24. September 1886 im kleinen Dorf Moseley in der Nähe von Birmingham (England) geboren und entdeckte bereits sehr früh seine Liebe für die Natur. Als Kind verbrachte er jede freie Minute unter freiem Himmel und streifte allein durch das vielfältige Naturreich. Stundenlang beobachtete er dabei Pflanzen, Bäume und Tiere, er war dabei immer von einem großen Glücksgefühl ergriffen. Durch diese Feinfühligkeit zeigte er schon während seiner Schulzeit ein tiefes Mitgefühl für jedes kranke Lebewesen auf der Erde. Edward Bach wollte aus diesem Grund Arzt werden und träumte davon, eines Tages eine Heilkraft zu entdecken, welche alle Krankheiten heilen konnte.

Im Alter von 20 Jahren begann Edward Bach ein Medizinstudium, welches er einige Jahre später erfolgreich abschloss. Er durchlief dann mehrere Abteilungen im Krankenhaus, war aber mit den Behandlungsmethoden nicht zufrieden. Zwar besserte sich der Gesundheitszustand vieler der Patienten, allerdings stellte sich heraus, dass diese Genesung in vielen Fällen nicht von Dauer war. Edward Bach begann speziell den Darm und die Darmbakterien zu untersuchen, wobei er einen direkten Zusammenhang mit vielen chronischen Krankheiten feststellen konnte. Erste Publikationen darüber machten Edward Bach sehr bekannt, jedoch wurden seine Forschungen abrupt unterbrochen. Im Alter von 31 Jahren erlitt er einen schweren Blutsturz und er fiel in ein tiefes Koma. Als er nach einer Operation wieder aus dem Koma erwachte, gaben ihm die Ärzte nur noch drei Monate zu leben. Nach dem ersten Schock beschloss Edward Bach, die wenigen Lebenswochen dafür zu nutzen, um ein Mittel für die „wahre“ Heilung zu finden.

Edward Bach: „„Der Hauptgrund für das Versagen der modernen medizinischen Wissenschaft liegt darin, dass sie sich mit den Wirkungen und nicht mit den Ursachen beschäftigt““

Edward Bach experimentierte unermüdlich mit den Darmbakterien und arbeitete Tag und Nacht daran. Durch seine intensiven Forschungen vergaß er aber vollkommen seinen eigentlich labilen Gesundheitszustand und er verdrängte alle negativen Gedanken darüber. Nach drei Monaten stellte Edward Bach fest, dass es ihm gesundheitlich nicht schlechter, sondern sogar immer besser ging. Er gelangte zu dem Schluss, dass seine Liebe zu der Arbeit, sein guter Seelenzustand und sein willensstarker Entschluss, ein Heilmittel für die Menschen zu finden, ein entscheidender Faktor für seinen guten Gesundheitszustand war. Die Impfstoffe, welcher Edward Bach aus den Darmbakterien gewann, wurden ein großer Erfolg. Jedoch gab es noch Krankheiten, welche auf keine Therapie reagierten und wo auch die Impfstoffe nicht wirkten. Eines Tages kam Edward Bach zum ersten Mal in Kontakt mit den Schriften von Samuel Hahnemann, dem Begründer der Homöopathie.

Edward Bach erkannte, dass es zwischen der Homöopathie und seinen eigenen Entdeckungen bedeutsame Übereinstimmungen gab. Besonders hatte ihn dabei beeindruckt, dass die Heilmittel vor allem in der Natur zu finden waren, sie bestanden überwiegend aus Kräutern und Pflanzen. Er beschloss sich nun vollkommen auf die Kräuterheilkunde zu konzentrieren und nach geeigneten pflanzlichen Heilmitteln zu suchen. Er stellte bei den meisten seiner Patienten fest, dass viele körperliche Beschwerden durch kranke seelische Belastungen entstanden waren. Edward Bach fing deshalb an, in der Natur nach Pflanzen zu suchen, welche die seelischen Gleichgewichtsstörungen wieder beheben konnten. Er vertraute auf sein Gefühl für die Natur und begann, Blüten und Pflanzenteile den verschiedenen Gemütszuständen des Menschen zuzuordnen. Die Sinne von Edward Bach waren sehr geschärft und er begann immer mehr, die Kräfte und die Schwingungen der Pflanzen zu spüren. Sein Körper reagierte auf die betreffenden Pflanzen so empfindlich, dass er die Wirkung im positiven wie im negativen Sinn sofort wahrnahm. Tag und Nacht tüftelte er an der richtigen Zusammensetzung und testete so lange an sich oder seinen Patienten, bis die jeweiligen Krankheitssymptome tatsächlich wieder verschwanden.

Edward Bach: „„Nicht kämpfen, sondern erkennen und überwinden, denn die vollkommene Heilung entsteht nur in unserem Inneren. Heile die Seele, nicht die Krankheit““

Edward Bach verzeichnete mit seinen Bachblüten außergewöhnliche Heilungserfolge. Er entdeckte, dass dem Menschen bei negativen Gemütsstimmungen wie Angst oder Verzweiflung eine bestimmte Energie fehlte. Diese fehlenden Schwingungen konnten die Bachblüten ausgleichen und dadurch die Gefühlswelt des Menschen positiv beeinflussen. Mit dieser inneren Harmonie wurde die wirkliche Ursache für eine Krankheit erfolgreich bekämpft. Edward Bach hatte die große Vision, die Angst vor körperlichen Krankheiten abzubauen und ein einfaches System für die seelische Gesundheitsvorsorge zu schaffen. Diesen großen Traum und den weltweiten Siegeszug seiner Bachblüten sollte er jedoch nicht mehr miterleben.

Edward Bach starb am 27. November 1936 im Alter von 50 Jahren an Herzversagen. Sein ganzes Leben war bestimmt gewesen von der Suche nach geeigneten Heilmitteln für die Menschen und er investierte dafür sein ganzes Hab und Gut. Sein innerer Drang und sein Spürsinn ließen ihn dabei Wege gehen, welche noch nie ein Mediziner vor ihm gegangen war. Denn als sein wissenschaftlicher Intellekt ihn nicht mehr weiterbrachte, vertraute er auf seine feinfühlige Intuition. Die positive Wirkungsweise der Bachblütentherapie verbreitete sich mit der Zeit auf der ganzen Welt. Edward Bach wurde durch seine einzigartige Denkweise zu einem der größten Entdecker von natürlichen Heilverfahren.

Edward Bach: „„Krankheit wird sich mit den zurzeit angewandten materialistischen Methoden niemals wirklich heilen oder ausmerzen lassen, weil ihr Ursprung nicht im Materiellen liegt. Denn das, was wir als Krankheit bezeichnen, ist nur das körperliche Endresultat des anhaltenden Wirkens tiefer liegender Kräfte““

Joao de Deus -– Der größte geistige Heiler unserer Zeit

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Joao de Deus wurde am 24. Juni 1942 in Brasilien geboren und wuchs in ärmlichen Verhältnissen auf. Er musste bereits sehr früh die Schule verlassen, damit er seine Familie unterstützen konnte. Schon als Kind spürte er jedoch, dass er besondere mediale und heilerische Fähigkeiten besaß. Obwohl er keine medizinische Ausbildung hatte, fühlte er instinktiv, dass dies seine Bestimmung im Leben war, um anderen Menschen bei ihren Beschwerden zu helfen. So entwickelte sich Joao de Deus zu einem geistigen Heiler, um seiner Lebensaufgabe zu folgen. Die Geistheilungen erfuhren durch seine positiven Ergebnisse große Aufmerksamkeit und bald besuchten ihn immer mehr kranke Menschen, welche um Heilung baten.

Joao de Deus schaffte es, für die Kranken die tiefgründigen Heilungsprozesse der geistigen Welt zu öffnen und ermöglichte dadurch eindrucksvolle Heilerfolge. Mit großer Hingabe stellte er seine ganze Heilungsmission über sein persönliches Ego und reiste durch ganz Brasilien, um die Menschen zu behandeln. Mit der wachsenden Zahl seiner wirkungsvollen Heilungen stieg jedoch auch die Zahl seiner Neider, so wurde Joao de Deus wegen illegaler Ausübung ärztlicher Behandlungen oftmals ungerechtfertigt angezeigt. Er wurde nicht nur mehrmals ins Gefängnis geworfen, sondern auch verfolgt und verprügelt. Joao de Deus trotzte aber dem Hohn und Spott und stellte seine Mission über die Angriffe gegen seine Person. Sein einziges Verbrechen war es gewesen, dass er kranke Menschen kostenlos behandelte, und noch dazu mit großem Erfolg.

Da die ständigen Reisen für Joao de Deus mit der Zeit sehr mühsam waren, ließ er sich in der kleinen Stadt Abadiania nieder, wo er ein spirituelles Heilzentrum eröffnete. Ein Grund dafür war, dass die Umgebung dort aus Kristallgesteinen bestand, welche eine hohe positive Energie hatten. Im Casa de Dom Inacio de Loyola behandelte er nun am Tag hunderte Gebrechen und Leiden. Es gab sogar einen Raum, wo Krücken und Rollstühle aufbewahrt wurden, weil diese von den geheilten Menschen nicht mehr benötigt wurden. Obwohl Joao de Deus keine echte medizinische Ausbildung hatte, wurden die Menschenschlangen vor seinem Heilzentrum immer länger, aber wie war dies möglich ohne einen erheblichen Schaden an den Patienten anzurichten?

Joao de Deus: „„Ich bin es nicht der heilt, Gott erlaubt den Wesenheiten zu heilen““

Joao de Deus kommunizierte nicht nur mit geistigen Wesen, sondern er ließ sie die Kontrolle über seinen Körper übernehmen. Die Geistwesen nutzten dann seine Hände und seine Stimme, um die Heilung manifestieren zu können. Joao de Deus musste dazu seinen Willen und seine Persönlichkeit komplett aufgeben, um in einen tranceartigen Zustand zu verfallen. Diese Wesenheiten bestanden aus verstorbenen Persönlichkeiten, welche in ihrem früheren Leben Ärzte, Chirurgen, Heiler oder Theologen gewesen waren und das nötige Wissen besaßen, um die übernatürlichen Heilungen bei den Menschen in die Tat umzusetzen. Joao de Deus stand nur als Kanal bereit, um den Geistwesen behilflich zu sein. Durch Mundpropaganda verbreiteten sich diese besonderen Heilkräfte weit über die Grenzen Brasiliens hinaus. Natürlich wurden genaue Untersuchungen eingeleitet, denn vor allem die Schulmedizin konnte sich die unfassbaren Heilerfolge nicht erklären.

Joao de Deus wurde von den besten Forschern und Wissenschaftlern begutachtet und strengstens geprüft. Tausende Ärzte konnten sich vor Ort überzeugen, wie hier Kranke Heilung erfuhren und wie Joao de Deus seine Patienten behandelte. Zeitungen schrieben Artikel, unzählige Filme und Fernsehreportagen wurden gedreht, wo über diese geistige Heilung berichtet wurde. Joao de Deus wurde zu dem am intensivsten erforschten Heiler auf der Welt, auch weil er selber alle schulmedizinischen Ärzte dazu ermutigte, seine Arbeit näher zu untersuchen. Es war ihm ein wichtiges Anliegen, dass Medizin und die geistige Heilung sich zum Wohl des Menschen sehr gut ergänzen konnten und dass dieses Wissen auf der ganzen Welt verbreitet wurde.

Die mittlerweile über 50 Jahre andauernde Arbeit von Joao de Deus war deshalb so wertvoll, da er viele Menschen erfolgreich behandeln konnte, welche von der Schulmedizin bereits aufgegeben wurden. Er war die letzte Hoffnung für Patienten aus allen gesellschaftlichen Schichten und unterschiedlichsten Religionen, egal ob arm oder reich, prominent oder unbekannt. Seine Fürsorge war so einzigartig, dass sogar die größten Kritiker zu ihm kamen, um seine Hilfe in Anspruch zu nehmen. Denn auch sie mussten sich bald eingestehen, dass der Mensch nicht nur aus einem Körper bestand, sondern vor allem ein geistiges Wesen war.

Millionen Menschen wurden von Joao de Deus bereits geheilt, weil seine Geistheilung dem der handelsüblichen Medizin, welche sich nur um den materiellen Körper kümmerte, weit überlegen war. Er wurde damit zum lebenden Beweis dafür, dass es eine geistige Welt mit weit leistungsfähigeren Kräften gab, welche den Menschen heilen konnte.

Joao de Deus: „“Ich bin lediglich ein Instrument in Gottes gesegneten Händen““

Lumira -– Die Schamanin aus Kasachstan

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Lumira wurde in der Stadt Karaganda (Kasachstan) geboren und hatte bereits als Kind eine Gabe, die geistige Welt um den Menschen wahrzunehmen. Mit dieser Fähigkeit war sie aber auf sich allein gestellt, denn bei den meisten Erwachsenen stieß sie deshalb nur auf taube Ohren. So lebte sie oft in ihrer eigenen Welt mit den unterschiedlichen Wesenheiten, meist abgeschieden von den anderen Kindern. In der Pubertät unterdrückte sie ihre Veranlagung, weil sie so sein wollte wie alle anderen Jugendlichen. Durch diese totale Ablehnung gegenüber ihrer wahren Seele fühlte sie sich aber sehr verloren und ihr ging es nicht gut. Erst die Großmutter half Lumira, ihre besonderen Kräfte zu verstehen und die Verbindung zur geistigen Welt in die richtigen Bahnen zu lenken.

Lumira begann ihre feinstoffliche Begabung in Deutschland weiterzuentwickeln und ließ sich zur Schamanin und Kinesiologin ausbilden. Sie wollte Hilfesuchenden die wichtige Botschaft klarmachen, dass der Mensch ein geistiges Wesen war, welcher eine unglaubliche Selbstheilungskraft hatte. Lumira behandelte ihre Kunden deshalb nicht auf der materiellen Ebene, sondern im energetischen Bereich, weil nur dadurch wirkliche Erfolge zu erzielen waren. Die Seele drückte sich immer in Beschwerden aus, um dem Menschen von einem falschen Lebensweg abzuhalten. Lumira wollte die Leute dabei unterstützen, die wirklichen Gründe für Erkrankungen zu finden und die Selbstheilungskräfte zu aktivieren, weil sie die Störfelder eines Menschen aufspüren konnte.

Lumira: „„Wenn wir krank sind, gibt es viele unterschiedliche Gründe. Wenn man diese Gründe nicht versteht, kann keine Heilung stattfinden““

Lumira begann Seminare und Workshops mit weitreichenden Auswirkungen abzuhalten. Graue Haare erhielten wieder ihre Farbe, Glatzen wuchsen wieder zu, Brustknoten verschwanden oder die Schilddrüsen regenerierten sich wieder vollständig, die Liste der Heilerfolge war unendlich lang. Lumira verstand es sehr gut die Menschen zu lehren, dass jeder selbst verantwortlich für seinen Körper und seinen Gesundheitszustand war, denn es gab diesbezüglich keinen Zufall im Leben. Der Organismus war ein vielschichtiger Bereich, welcher direkt verwoben war mit den Gefühlen, Gedanken und inneren Glaubenssätzen eines Menschen. Erst durch die Umwandlung vom vermeintlichen Opfer zum eigenen Schöpfer konnte tatsächliche Heilung einsetzen.

Lumira: „“Jede Krankheit ist ein persönlicher Weg zu sich selbst. Ich halte nicht viel von Symptom-Unterdrückungen, denn dies kann die Botschaft unserer Seele blockieren und wir erkennen nicht, warum wir die Krankheit bekommen haben““

Lumira zeigte den Menschen, dass auch ihre Kosmetikprodukte fast alle aus ihrem eigenen Garten stammten und dass sie generell keine Produkte mit tierischer Herkunft verwendete. Darum hatte sie eine enorme vitale Ausstrahlung, denn dadurch waren ihr Körper, ihr Geist und ihre Seele im Einklang mit der Natur. Immerwährendes Wohlbefinden und eine anhaltende Gesundheit waren für Lumira kein unerfüllbarer Menschheitstraum, sondern für jeden Menschen umsetzbar. Denn nur eine Person, welche ständig kämpft, sich selbst und die ganze Welt verleugnet, belebt nicht wirklich seinen Körper und dieser beginnt dann allmählich, langsam aber sicher zu verfallen. Lumira stellte zudem eine direkte Verbindung von der Nahrung zur Aura her, denn schlechtes Essen hatte erhebliche Auswirkungen auf den Menschen.

Lumira: „“Ich sehe, wie das Essen sich auf meine Aura auswirkt. Ich denke, wenn es jeder könnte, würde schon längst die ganze Bevölkerung zu Veganern werden““

Lumira schaffte es, vielen Menschen neue Hoffnung im Leben zu schenken. Aus einem kleinen Mädchen aus Kasachstan wurde eine international anerkannte spirituelle Lehrerin, weil sie ihre Fähigkeiten immer für das Wohl des Menschen einsetzte. Denn durch die Harmonie zwischen Körper, Geist und Seele und der bedingungslosen Liebe zu sich selbst schaffte man es, zum echten Schöpfer und Heiler seines eigenen Lebens zu werden.

Lumira: „„Ich versuche das Licht dahin zu bringen, wo vorher Schatten war. Altern und Krankheit muss nicht sein. Liebe belebt alles, es ist die höchste Schwingung““

Clemens Kuby -– Die geistige Selbstheilung seiner Querschnittlähmung

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Clemens Kuby wurde am 17. November 1947 in Herrsching (Deutschland) geboren. Er schloss erfolgreich die Schule ab und begann danach in verschiedene Fachrichtungen zu studieren, unter anderem ließ er sich auch zum Filmregisseur ausbilden. Im Alter von 33 Jahren hatte er einen schweren Unfall, als er am Dach seines Hauses den Halt verlor und 15 Meter in die Tiefe stürzte. Als er mit dem Hubschrauber ins Krankenhaus geflogen wurde, gab es zusätzliche Turbulenzen aufgrund eines heftigen Gewitters. Der schwerverletzte Clemens Kuby litt unter Todesangst, er wurde aber sicher ins Krankenhaus gebracht. Dort erhielt er die nächste Schocknachricht, denn die niederschmetternde Diagnose der Ärzte lautete, dass er für immer querschnittgelähmt bleiben würde.

Clemens Kuby: „“Wir kamen in ein Gewitter und ich habe gedacht, jetzt sterbe ich. Ich hatte mein ganzes Leben vor Augen““

Foto von Foster Informática

Clemens Kuby ging es nicht gut. Gefesselt an sein Krankenbett verbrachte er die Anfangszeit so gut wie bewegungslos, alle paar Stunden musste er gegen das Wundliegen gedreht werden. In diesem Zustand der Ausweglosigkeit hatte er nur sein geistiges Denkvermögen zur Verfügung und ihm wurde zum ersten Mal seine wahre Seele bewusst. Clemens Kuby wurde klar, dass sein bisheriges Leben total in die falsche Richtung verlaufen war und es eigentlich nichts mit seiner Idealvorstellung zu tun hatte. Er beschloss, sich nun vollkommen von seinem alten Leben zu verabschieden und seine Konflikte in der Vergangenheit in seiner geistigen Vorstellung zu beheben. Clemens Kuby wollte außerdem wieder seiner großen Leidenschaft als Filmregisseur nachgehen, aber dies war als Querschnittgelähmter nur schwer umsetzbar. Plötzlich geschah ein unfassbares Wunder.

Clemens Kuby: „“Ich selbst wollte bis zu meinem Unfall lange nicht einsehen, dass ich mit meinem Lebenskonzept auf dem Holzweg war““

Kurz nachdem er seine Spannungen in der Vergangenheit bereinigt und wieder einen neuen Antrieb in seinem Leben gefunden hatte, rührte sich ein Zeh von Clemens Kuby. Schritt für Schritt holte er sich wieder seine gelähmte untere Körperhälfte zurück. Sein zweiter Lendenwirbel war zwar immer noch gebrochen und ihm fehlte an einem Bein die normale Sensibilität, aber entgegen aller ärztlichen Prognosen verließ Clemens Kuby das Krankenhaus nach einem Jahr auf zwei Beinen. Die Ärzte sprachen nur von einem Wunder und konnten sich diese Genesung einfach nicht erklären. Clemens Kuby wusste aber, warum er wieder gehen konnte. Sein Unfall war ein Hilferuf seiner Seele gewesen und er hatte das wichtige Anliegen verstanden, welches der Schmerz ihm vermitteln wollte. Nun wollte Clemens Kuby aber nach der genauen Ursache forschen, wie er wieder gesund werden konnte. Er änderte sein Leben radikal und begann zum ersten Mal seit langer Zeit, auf sein Herz zu hören.

Clemens Kuby: „„Heute muss ich mir eingestehen, dass ich diesen Unfall in einem Zustand der Ausweglosigkeit unbewusst herbeigeführt habe““

Foto von NASA

Clemens Kuby fing an, rund um den Globus zu reisen, um vor allem ärmere Länder zu besuchen, wo keine Gelder für Medikamente oder Operationen zur Verfügung standen. Mit einem Filmteam schlug er sich zu Kulturen durch, welche keinen Kontakt zur fortgeschrittenen Zivilisation hatten und dokumentierte ihre Art, wie sie Krankheiten heilten. Über die Jahre machte er Entdeckungen, welche weit über die Vorstellungskraft der westlichen Schulmedizin hinausgingen. Clemens Kuby lernte die unterschiedlichsten geistigen Heilmethoden kennen und nahm Unterricht von Heilern, Schamanen oder Medizinmännern. Er begann zu verstehen, wie seinerzeit seine eigene Heilung funktionierte und warum die Schulmedizin hier so gut wie versagt hatte.

Clemens Kuby räumte mit dem Vorurteil auf, dass der Mensch nur ein rein materielles und körperliches Geschöpf war. Er gelangte durch seine zahlreichen Erfahrungen zu dem Bewusstsein, dass der Mensch ein geistiges, sich selbst heilendes Wesen war. Krankheiten und Unfälle waren Hilferufe der Seele, dass etwas im Leben nicht stimmte, und man sollte der Sache auf den wirklichen Grund gehen, warum gewisse Dinge im Leben passierten.

Bei genauerem Hinsehen war die Heilung der Querschnittlähmung von Clemens Kuby kein Wunder, denn er hatte nur erkannt, welche ureigenen Kräfte in jedem Menschen steckten. Wer einmal das Zusammenspiel zwischen Körper, Geist und Seele richtig verstanden hatte, wurde mit innewohnenden und machtvollen Selbstheilungskräften belohnt. Clemens Kuby veröffentlichte Dokumentarfilme, schrieb Bücher und gab vielbeachtete Seminare, wo er den Leuten sehr erfolgreich sein Wissen über Geistheilung vermittelte. Er schaffte es dadurch bereits, tausenden leidgeprüften Menschen neue Hoffnung und neuen Mut im Leben zu schenken.

Clemens Kuby: „„Ich gehe nie zum Arzt. Natürlich habe ich manchmal was, aber dann mache ich sofort meine Methode und finde heraus, was mir dieses Symptom sagen will““

Die Schildkröte und der Panzer

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Ein kleiner Junge war zu Besuch bei seinem Großvater auf dem Bauernhof. Durch Zufall fand er eine kleine Landschildkröte und brachte diese mit nach Hause. Sofort wollte er sie untersuchen, jedoch zog sich die Schildkröte in ihren Panzer zurück. Der Junge versuchte alles, um sie aus dem Panzer zu locken, jedoch ohne Erfolg. Als der Junge dann ein Stöckchen holte, schritt der Großvater ein und hinderte den Buben daran, das Tier weiter zu bedrängen.

„“Das ist der falsche Weg““, sagte er zu dem Jungen, „“ich zeige dir, wie man das richtig macht.““

Er nahm das Tier und setzte es auf den warmen Kachelofen. In wenigen Minuten wurde die Schildkröte warm, steckte ihren zarten Kopf und seine Füße heraus und kroch auf den staunenden Jungen zu.

Der Großvater sagte mit ruhiger Stimme: „“Menschen sind manchmal wie Schildkröten. Versuche niemals, jemanden zu zwingen. Wärme ihn nur mit etwas Herzlichkeit auf und er wird seinen Panzer verlassen können.““

Masaru Emoto -– Die Wasserkristalle und die Botschaft des Wassers

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Masaru Emoto wurde am 22. Juli 1943 in Yokohama (Japan) geboren und studierte Internationale Beziehungen als Teil der Politikwissenschaft. Dieses Studium ermöglichte ihm zahlreiche Aufenthalte im Ausland, wo er eines Tages ein interessantes Erlebnis hatte. Er sah beim Golfspielen einen Mann, welcher sein verletztes Knie mit Wasser als Schmerzmittel einrieb. Plötzlich waren die Schmerzen wie weggeblasen und der Mann konnte wieder normal weiterspielen. Masaru Emoto setzte sich nun mehr mit dem Thema Wasser und Heilung auseinander und schloss zusätzlich eine Ausbildung als Alternativmediziner ab.

Masaru Emoto: „„Damals erkannte ich: Wasser hat eine heilende Kraft““

Masaru Emoto begann die energetische Struktur des Wassers genauer zu untersuchen und kam bald zu überraschenden Ergebnissen. Er ließ Wassertropfen gefrieren und untersuchte darin das Aussehen der Wasserkristalle. Masaru Emoto entdeckte bei reinem und unbehandeltem Quellwasser wunderschöne Wasserkristalle, während er bei vielen Leitungswässern fast keine Kristalle erkennen konnte. Masaru Emoto war fasziniert von dieser Tatsache und begann seine Forschungen weiter zu vertiefen.

Er fand heraus, dass Wasser in der Lage war, auf sämtliche Schwingungen zu reagieren. Masaru Emoto erkannte, dass sich die Struktur der Kristalle änderte, wenn man das Wasser mit unterschiedlichen Informationen fütterte. Er sah die schönsten Kristallbilder, wenn er das Wasser mit positiven Gedanken, Schriften und Worten versorgte. Verwendete er aber negative Absichten oder klebte beispielsweise Zettel mit den Worten „Hass“ oder „Krieg“ auf die Wasserbehälter, kamen missgebildete und unvollkommene Wasserkristalle zum Vorschein, wenn er das gefrorene Wasser untersuchte. Die Experimente wurden in unterschiedlichsten Sprachen fortgesetzt, und immer mit demselben Ergebnis. Positive Beschriftungen führten zu den schönsten Kristallen, während Worte, welche die Menschen verletzten, keine oder nur deformierte Kristalle hervorbrachten.

Masaru Emoto: „“Physikalisch besteht alles aus Vibrationen und Schwingung heißt Energie. Auch ein Schriftzeichen hat eine eigene Schwingung. Wasser hat die Fähigkeit, die Information von Worten und auch Gedanken zu übertragen““

Masaru Emoto veröffentlichte seine verblüffenden Untersuchungen und schrieb zahlreiche Bücher bezüglich Wasser und Schwingungen. Während viele Ärzte und die Wissenschaft kein Interesse an seinen Studien zeigte, verbreiteten sich seine Thesen jedoch durch Mundpropaganda wie ein Lauffeuer um die Welt. Masaru Emoto erfuhr internationale Anerkennung quer durch alle Gesellschaftsschichten, völlig unabhängig von religiösen Hintergründen. Er machte die Menschen darauf aufmerksam, dass die Aufschriften auf Verpackungen oft schädlicher waren als der Inhalt selbst, denn durch diese oft negative Informationsaufladung wurde die Substanz erheblich verändert. Ein anderes Beispiel zeigte noch eine außergewöhnliche Tatsache, da Masaru Emoto regelmäßig das Wasser aus der Leitung von Tokio untersuchte. Eines Tages musste er feststellen, dass das Wasser regelrecht zu einem sehr schlechten Wert abstürzte, was er sich nicht erklären konnte. Am nächsten Tag erfuhr er aus der Zeitung, dass gerade der Golfkrieg ausgebrochen war. Ihm war sofort klar, dass das Wasser diese Information mitbekommen hatte und deshalb die Wasserwerte so unglaublich schlecht waren.

Foto von HiOr

Masaru Emoto verstand es wie kein anderer Forscher, die Wissenschaft mit der Spiritualität zu verbinden. Während viele Esoteriker nur belächelt wurden, gingen den Kritikern bei Masaru Emoto jedoch die Argumente aus. Durch seine entwickelte Wasserkristallfotografie bewies er der Welt eindrucksvoll, dass das Wasser weit mehr war als die Summe seiner Inhaltsstoffe. Durch die beharrliche Arbeit von Masaru Emoto konnte man nicht nur die Beschaffenheit des Wassers beeinflussen, sondern damit auch direkt die eigene Gesundheit, denn der menschliche Körper bestand zu 70 % aus Wasser. Eines der schönsten Kristallbilder entdeckte er, als er den Wasserbehälter mit den Worten „Liebe und Dankbarkeit“ beklebte, für ihn waren diese Worte auch die größten und wirkungsvollsten Kräfte. Masaru Emoto starb am 17. Oktober 2014 im Alter von 71 Jahren mit dem Wissen, den Menschen eine sehr machtvolle Weisheit über Wasser hinterlassen zu haben.

Masaru Emoto: „„Meine Botschaft ist, dass wir uns mehr mit dem Wasser beschäftigen sollen. Wasser ist ein Informationsträger und Lebensvermittler““