Cleve Backster -– Die geheimen Gefühle und Emotionen der Pflanzen

Lesezeit: ca. 6 Minuten

Cleve Backster wurde am 27. Februar 1924 in New Jersey (USA) geboren und war führender Experte im Bereich des Lügendetektors. Für die CIA (Geheimdienst) bildete er selbst in einer Schule hochrangige Polizeibeamte und Sicherheitsfachleute aus aller Welt im richtigen Umgang mit Lügendetektoren aus. Eines Tages hatte er einen ungewöhnlichen Einfall, denn er wollte probieren, eine Pflanze (Drachenbaum) an den Lügendetektor anzuhängen. Cleve Backster konnte den elektrischen Widerstand der Blätter messen, welche bei einem trockenen Material anders verliefen als bei feuchten Bestandteilen. Er wollte so herausfinden, ob die Blätter irgendeine Reaktion zeigten, wenn er die Pflanze mit Wasser goss. Doch was an diesem schicksalshaften Tag passierte, sollte das Leben von Cleve Backster für immer verändern.

Cleve Backster staunte, denn er konnte Ausschläge beobachten, welche tatsächlich den Messungen bei Menschen ähnelten. Er begann sich zum ersten Mal zu fragen, ob der Drachenbaum so etwas wie Gefühle zeigen konnte. Eine Zeit lang versuchte er vergeblich, irgendeine Reaktion der Pflanze zu erzeugen, jedoch ohne Erfolg. Dann ging er in ein Nebenzimmer, um eine Schachtel Streichhölzer zu holen, um die Pflanzenblätter ein wenig anzubrennen. Als er zurückkehrte, schlug plötzlich der Schreiber des Lügendetektors heftig aus, obwohl er noch gar nicht in der Nähe der Pflanze war. Cleve Backster war verblüfft, konnte der Drachenbaum wirklich seine Gedanken und seine Absichten lesen?

Cleve Backster: „„Ich dachte: Wow! Das Ding kann ja meine Gedanken lesen““

Cleve Backster führte nun weitere Experimente durch, um seine Entdeckung zu bestätigen. Er schüttete heißes Wasser in einen lange nicht benutzten Waschbeckenausguss, wodurch ganze Bakterienkolonien weggeschwemmt und gekocht wurden. Der Zeiger des Lügendetektors von der Pflanze war wieder in Bewegung. Als Cleve Backster lebende Shrimps in zufällig ausgewählten Zeitabständen in kochendes Wasser warf, hatte die Pflanze wieder Mitleid mit den Tieren und der Zeiger schlug aus. Bei einem anderen Versuch standen zwei Pflanzen in einem Raum. Unter sechs Mitarbeitern wurde zufällig einer ausgewählt, welcher die eine Pflanze misshandeln und ausreißen sollte, während die andere Pflanze „zusehen“ musste. Die „zusehende“ Pflanze wurde an den Lügendetektor angeschlossen und die sechs Mitarbeiter gingen dann der Reihe nach im Labor an dieser Pflanze vorbei. Als jedoch der Mitarbeiter vorbeiging, welcher die andere Pflanze misshandelt hatte, schlug der Lügendetektor schleunigst und sehr stark aus, so als ob sie sich fürchtete.

Cleve Backster stellte immer erstaunlichere Phänomene der Pflanzenwelt fest. Als ihn eines Tages ein Physiologe im Labor besuchte, zeigten alle Pflanzen überhaupt keine Reaktion und schienen wie tot. Cleve Backster konnte sich dies nicht erklären bis er feststellte, welche Beziehung der Anwesende zu den Pflanzen hatte. Denn der Physiologe dörrte Pflanzen zur Gewichtsbestimmung in einem Ofen, diese Ausstrahlung schienen die Pflanzen zu spüren und fielen in „Ohnmacht“ oder stellten sich tot. Erst etwa eine Stunde, nachdem der unliebsame Besucher wieder gegangen war, reagierten die Pflanzen wieder in gewohnter Weise. Cleve Backster war fasziniert von diesem Ereignis, jedoch hatte er genau aus diesem Grund auch Probleme, seine Experimente zu beweisen.

Dadurch, dass viele Wissenschaftler skeptische Absichten hatten, reagierten Pflanzen auf wiederholte Versuchsexperimente nicht oder stellten sich wieder tot. Die wissenschaftliche Gemeinschaft konterte mit Spott und Hohn, alle führenden Botaniker sahen in Cleve Backster nun ein neues Feindbild. Cleve Backster würde mit seinen Thesen die gesamte Wissenschaft der Pflanzenwelt vollkommen verändern, was vielen Botanikern ein Dorn im Auge war. Obwohl Cleve Backster viele beeindruckende Dokumente zu seinen Forschungen verfasste, verlor er seinen Arbeitsplatz. Mit Gelegenheitsjobs musste er sich nun selbst unterschiedlichste Experimente finanzieren, wo er jedes Mal die Reaktion der Pflanzen auf äußere Einflüsse feststellen konnte.

Cleve Backster bereiste die ganze Welt, um seine außergewöhnliche Entdeckung zu präsentieren. Seinem Sitznachbarn im Flugzeug zeigte er immer mit Vorliebe ein Experiment. Sobald ein Salat von den Flugbegleitern serviert wurde, schlug ein kleiner tragbarer Detektorschreiber, welcher an dem Salatblatt von Cleve Backster angeschlossen war, in Panik aus. Während die Flugpassagiere aßen, trat plötzlich Totenstille bei dem Lügendetektor ein. Der Salat war in eine schützende Schockstarre gefallen. Erst, nachdem das Geschirr wieder abgeräumt wurde, erwachte das Salatblatt von Cleve Backster aus der Gefühllosigkeit wieder zum Leben.

Während die Wissenschaftler in der westlichen Welt versuchten, Cleve Backster als lächerlich darzustellen, wurde er in buddhistischen Ländern wie Indien mit offenen Armen empfangen. Die Leute dort wunderten sich nur, wie die Menschen nur so lange brauchen konnten, um eine für sie so selbstverständliche Sache herauszufinden.

Cleve Backster starb am 24. Juni 2013 im Alter von 89 Jahren. Er wusste immer, dass viel mehr hinter den Pflanzen steckte, obwohl er es sich selbst nie erklären konnte. Durch seine Forschungen schaffte er es jedoch, viele Menschen zu einem Umdenken zu bewegen. Denn obwohl viele Naturereignisse nicht mit bloßem Auge zu sehen waren, hieß es nicht, dass sie nicht tatsächlich stattfanden auf der Welt.

Cleve Backster: „“Die Angst ist, wenn dies, was ich beobachtete, viele der Theorien, auf denen unser Leben aufgebaut ist, in Frage stellt““

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