Edward Bach –- Die verborgenen Naturheilkräfte der Bachblüten

Lesezeit: ca. 6 Minuten

Edward Bach wurde am 24. September 1886 im kleinen Dorf Moseley in der Nähe von Birmingham (England) geboren und entdeckte bereits sehr früh seine Liebe für die Natur. Als Kind verbrachte er jede freie Minute unter freiem Himmel und streifte allein durch das vielfältige Naturreich. Stundenlang beobachtete er dabei Pflanzen, Bäume und Tiere, er war dabei immer von einem großen Glücksgefühl ergriffen. Durch diese Feinfühligkeit zeigte er schon während seiner Schulzeit ein tiefes Mitgefühl für jedes kranke Lebewesen auf der Erde. Edward Bach wollte aus diesem Grund Arzt werden und träumte davon, eines Tages eine Heilkraft zu entdecken, welche alle Krankheiten heilen konnte.

Im Alter von 20 Jahren begann Edward Bach ein Medizinstudium, welches er einige Jahre später erfolgreich abschloss. Er durchlief dann mehrere Abteilungen im Krankenhaus, war aber mit den Behandlungsmethoden nicht zufrieden. Zwar besserte sich der Gesundheitszustand vieler der Patienten, allerdings stellte sich heraus, dass diese Genesung in vielen Fällen nicht von Dauer war. Edward Bach begann speziell den Darm und die Darmbakterien zu untersuchen, wobei er einen direkten Zusammenhang mit vielen chronischen Krankheiten feststellen konnte. Erste Publikationen darüber machten Edward Bach sehr bekannt, jedoch wurden seine Forschungen abrupt unterbrochen. Im Alter von 31 Jahren erlitt er einen schweren Blutsturz und er fiel in ein tiefes Koma. Als er nach einer Operation wieder aus dem Koma erwachte, gaben ihm die Ärzte nur noch drei Monate zu leben. Nach dem ersten Schock beschloss Edward Bach, die wenigen Lebenswochen dafür zu nutzen, um ein Mittel für die „wahre“ Heilung zu finden.

Edward Bach: „„Der Hauptgrund für das Versagen der modernen medizinischen Wissenschaft liegt darin, dass sie sich mit den Wirkungen und nicht mit den Ursachen beschäftigt““

Edward Bach experimentierte unermüdlich mit den Darmbakterien und arbeitete Tag und Nacht daran. Durch seine intensiven Forschungen vergaß er aber vollkommen seinen eigentlich labilen Gesundheitszustand und er verdrängte alle negativen Gedanken darüber. Nach drei Monaten stellte Edward Bach fest, dass es ihm gesundheitlich nicht schlechter, sondern sogar immer besser ging. Er gelangte zu dem Schluss, dass seine Liebe zu der Arbeit, sein guter Seelenzustand und sein willensstarker Entschluss, ein Heilmittel für die Menschen zu finden, ein entscheidender Faktor für seinen guten Gesundheitszustand war. Die Impfstoffe, welcher Edward Bach aus den Darmbakterien gewann, wurden ein großer Erfolg. Jedoch gab es noch Krankheiten, welche auf keine Therapie reagierten und wo auch die Impfstoffe nicht wirkten. Eines Tages kam Edward Bach zum ersten Mal in Kontakt mit den Schriften von Samuel Hahnemann, dem Begründer der Homöopathie.

Edward Bach erkannte, dass es zwischen der Homöopathie und seinen eigenen Entdeckungen bedeutsame Übereinstimmungen gab. Besonders hatte ihn dabei beeindruckt, dass die Heilmittel vor allem in der Natur zu finden waren, sie bestanden überwiegend aus Kräutern und Pflanzen. Er beschloss sich nun vollkommen auf die Kräuterheilkunde zu konzentrieren und nach geeigneten pflanzlichen Heilmitteln zu suchen. Er stellte bei den meisten seiner Patienten fest, dass viele körperliche Beschwerden durch kranke seelische Belastungen entstanden waren. Edward Bach fing deshalb an, in der Natur nach Pflanzen zu suchen, welche die seelischen Gleichgewichtsstörungen wieder beheben konnten. Er vertraute auf sein Gefühl für die Natur und begann, Blüten und Pflanzenteile den verschiedenen Gemütszuständen des Menschen zuzuordnen. Die Sinne von Edward Bach waren sehr geschärft und er begann immer mehr, die Kräfte und die Schwingungen der Pflanzen zu spüren. Sein Körper reagierte auf die betreffenden Pflanzen so empfindlich, dass er die Wirkung im positiven wie im negativen Sinn sofort wahrnahm. Tag und Nacht tüftelte er an der richtigen Zusammensetzung und testete so lange an sich oder seinen Patienten, bis die jeweiligen Krankheitssymptome tatsächlich wieder verschwanden.

Edward Bach: „„Nicht kämpfen, sondern erkennen und überwinden, denn die vollkommene Heilung entsteht nur in unserem Inneren. Heile die Seele, nicht die Krankheit““

Edward Bach verzeichnete mit seinen Bachblüten außergewöhnliche Heilungserfolge. Er entdeckte, dass dem Menschen bei negativen Gemütsstimmungen wie Angst oder Verzweiflung eine bestimmte Energie fehlte. Diese fehlenden Schwingungen konnten die Bachblüten ausgleichen und dadurch die Gefühlswelt des Menschen positiv beeinflussen. Mit dieser inneren Harmonie wurde die wirkliche Ursache für eine Krankheit erfolgreich bekämpft. Edward Bach hatte die große Vision, die Angst vor körperlichen Krankheiten abzubauen und ein einfaches System für die seelische Gesundheitsvorsorge zu schaffen. Diesen großen Traum und den weltweiten Siegeszug seiner Bachblüten sollte er jedoch nicht mehr miterleben.

Edward Bach starb am 27. November 1936 im Alter von 50 Jahren an Herzversagen. Sein ganzes Leben war bestimmt gewesen von der Suche nach geeigneten Heilmitteln für die Menschen und er investierte dafür sein ganzes Hab und Gut. Sein innerer Drang und sein Spürsinn ließen ihn dabei Wege gehen, welche noch nie ein Mediziner vor ihm gegangen war. Denn als sein wissenschaftlicher Intellekt ihn nicht mehr weiterbrachte, vertraute er auf seine feinfühlige Intuition. Die positive Wirkungsweise der Bachblütentherapie verbreitete sich mit der Zeit auf der ganzen Welt. Edward Bach wurde durch seine einzigartige Denkweise zu einem der größten Entdecker von natürlichen Heilverfahren.

Edward Bach: „„Krankheit wird sich mit den zurzeit angewandten materialistischen Methoden niemals wirklich heilen oder ausmerzen lassen, weil ihr Ursprung nicht im Materiellen liegt. Denn das, was wir als Krankheit bezeichnen, ist nur das körperliche Endresultat des anhaltenden Wirkens tiefer liegender Kräfte““

Comments

  1. wir alle sind naturverbunden und die natur ist bereit, uns gutzutun und uns zu heilen. glg

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