Markus Frind –- Vom arbeitslosen Programmierer zum Internet-Millionär

Lesezeit: ca. 5 Minuten

Markus Frind wurde in Deutschland geboren, wanderte als Kind jedoch mit seinen Eltern in die USA aus, wo er später Informatik studieren sollte. Er bekam eine Anstellung in einer mittelgroßen Firma, wo er als Programmierer tätig war. Nach dem Platzen der Internetblase im Jahr 2000 bekamen jedoch viele Technologieunternehmen Probleme. Die schnelle Verbreitung des Internets in weiten Kreisen der Bevölkerung führte zu vielen Firmen-Neugründungen, die jedoch die hohen Gewinnerwartungen nicht erfüllen konnten. Der Markt brach zusammen und viele Unternehmen wurden daraufhin zahlungsunfähig. Auch die Firma von Markus Frind bekam die wirtschaftlichen Turbulenzen zu spüren und begann, Mitarbeiter zu kündigen.

Auch Markus Frind musste seinen Arbeitsplatz räumen und wurde arbeitslos. Er ließ den Kopf aber nicht hängen und versuchte seine Programmierkenntnisse weiter zu verbessern. Und so experimentierte er mit der Erstellung einer eigenen Online-Dating-Seite für das Internet, wo Menschen Partner suchen konnten. Bereits mehrmals hatte sich Markus Frind darüber geärgert, dass alle Dating-Portale Geld für eine Mitgliedschaft verlangten, und dies wollte er ändern. 2003 registrierte er seine erste eigene Dating-Homepage unter „Plentyoffish.com“. Zu dieser Zeit gab es bereits viele große Singlebörsen im Internet, die Webseite von Markus Frind wurde deshalb nur belächelt und man sah keine wirkliche Konkurrenz durch dieses kleine Ein-Mann-Unternehmen.

Markus Frind war aber überzeugt von seinem Dating-Portal und entwickelte seine Seite gewissenhaft weiter. Ständig testete und optimierte er seine Programmierung, bis sie für ihn perfekt war. Er musste unbedingt Erfolg haben, denn aufgrund der Arbeitslosigkeit war auch seine Existenz bedroht. Markus Frind ging jedoch das Risiko ein, für sein Online-Portal wirklich kein Geld zu verlangen, so wie er es sich schon immer gedacht hatte. Geld wollte er nur durch Werbung einnehmen, was jedoch nur möglich war, wenn auch genug Menschen seine Webseite besuchen würden.

Seine Homepage „Plentyoffish.com“ war sehr einfach gestrickt, er verzichtete auf spezielle und komplizierte Programmierungen und auch auf Newsletter (elektronisches Rundschreiben). Das Design wirkte nicht sehr professionell, aber es erfüllte seinen Zweck. Für Markus Frind war die Dating-Plattform perfekt, sie musste nur technisch richtig funktionieren, und das tat sie. In den ersten Monaten verdiente er nur wenige US-Dollar mit seiner Webseite, aber er war weiterhin überzeugt davon, damit erfolgreich zu sein.

Markus Frind: „„Ich habe jede Zeile der Programmierung selbst geschrieben““

Markus Frind richtete weiter seine ganze Energie auf sein Projekt und verbesserte seine entwickelte Homepage ständig weiter. Und mit der Zeit wurde sein Dating-Portal immer bekannter und immer mehr Menschen meldeten sich an. Wie ein Lauffeuer verbreitete sich bald die Botschaft im Internet, dass es nun tatsächlich eine Singlebörse gab, die vollkommen kostenlos angeboten wurde. Da der Markt für Online-Dating in diesen Jahren ein rasantes Wachstum hinlegte, wuchs auch „Plentyoffish“ beständig weiter und wurde immer größer.

Markus Frind mit seinem Online-Dating-Portal „Plentyoffish.com“ entwickelte sich zu einer unglaublichen Erfolgsgeschichte. Innerhalb kürzester Zeit überholte dieses einfache Dating-Portal alle größeren Konkurrenten und wurde zur größten Singlebörse im englischen Sprachraum mit über 10 Millionen Mitgliedern und monatlich knapp 150 Millionen Besuchern.

Markus Frind setzte sein schlaues Konzept immer konsequent um, denn die Plattform läuft automatisch und praktisch ohne fremde Hilfe. Da die Webseite nur über Werbung finanziert ist, müssen auch keine zahlenden Kunden betreut und verwaltet werden, wo kostenpflichtige Partnerbörsen viele Mitarbeiter benötigen. Ab und zu muss er E-Mails von Menschen beantworten, die mit den Funktionen seiner Seite nicht zurechtkommen, dies erledigt er innerhalb weniger Stunden in der Woche, und mehr arbeitet Markus Frind auch nicht an seiner Dating-Webseite. Aufgrund der hohen Kundenfrequenz sind auch die Einnahmen aus den Werbeanzeigen entsprechend hoch.

Markus Frind: „„Es gibt nur ca. 1000 Webseiten auf der Welt mit so viel Traffic wie meiner, und meine ist die einzige, die von einer Person geführt wird““

Markus Frind stieg innerhalb kürzester Zeit vom arbeitslosen Programmierer zum Internet-Millionär auf. Er hatte keine Helfer, keine Mitarbeiter und auch keine Kapitalgeber. Er entdeckte eine kleine Marktlücke und mit viel Fleiß und Arbeit wurde seine Geschäftsidee immer profitabler. Hätte er seine Singlebörse so wie alle anderen betrieben, wäre er schnell wieder von der Bildfläche verschwunden. Seine Idee, seinen Dienst komplett kostenlos anzubieten, sollte sich als wahre Goldgrube erweisen. Markus Frind hatte eine Vision und tat alles, sie in die Realität umzusetzen, und dies war auch sein einfaches Erfolgsgeheimnis.

Markus Frind: „„Zu viele Menschen nehmen an, dass eine originelle Idee etwas ist, das andere Leute als anders wahrnehmen. Ich habe die erste wirklich kostenlose Datingseite geschaffen und die erste, die funktionierte. So wie Google die erste Suchmaschine entwickelte, die funktionierte““

 

Comments

  1. da möchte ich gern mehr erfahren, meine mailadresse hast du ja nun, beste grüße

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  2. Glückwunsch zu der genialen Geschäftsidee!

    Meine persönlichen Erfahrungen mit Singlebörsen, Dating-Cafes im Internet waren allerdings fast durchwegs negativ! Das liegt weniger daran, dass sie nicht kostenlos sind.
    Ich denke, es wird nirgends so viel gemogelt, wie auf diesen Plattformen. Schnell gibt sich dort eine unattraktive 50-jährige mit retuschiertem Foto als attraktive Mitdreißigerin aus. Ich will damit nicht sagen, dass eine Frau mit 50 keine Vorzüge mehr haben kann. Aber eine Frau, die ich buchstäblich vor Augen habe, ist mir bedeutend lieber.

    Allerdings machte mir meine Schüchternheit oft einen Strich durch die Rechnung, wenn es darum ging, mit einer unbekannten, attraktiven Frau in Kontakt zu kommen. Ich befürchtete jedes Mal, einen Korb zu bekommen, weil ich dachte, für mich würde sie sich sowieso nicht interessieren.

    Etwas Besseres als Singlebörsen und Online-Dating-Portale!

    Inzwischen hab ich meine Hemmungen jedoch so gut wie gänzlich überwunden. Sehr geholfen haben mir dabei die sensationellen Tipps auf der folgenden Website.

    http://www.erfolgreich-frauen-ansprechen.beepworld.de

    L.G.

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  3. von wegen kostenlos….

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  4. Genial.komm lass uns mal kennenlernen!

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