Harrison Ford –- Ein Tischler erobert die Welt von Hollywood

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Harrison Ford wurde am 13. Juli 1942 in Chicago (USA) geboren und war ein schüchternes Kind. Er war zwar begeistertes Mitglied der Pfadfinder, da er aber in der Schule nur durch Desinteresse auffiel, hatte er meistens keine guten Noten vorzuweisen. Nach Abschluss der High School begann er dennoch am College zu studieren, jedoch entdeckte er hier seine Vorliebe für die Schauspielerei. Er besuchte lieber Schauspielkurse, da er mehr aus seinem Leben machen wollte, als irgendeinen Bürojob zu haben. Nur wenige Tage vor seinem Abschluss schmiss er deshalb das College, um alles auf eine Karte zu setzen und Schauspieler zu werden.

In Los Angeles (Kalifornien) angekommen, bewarb er sich bei verschiedenen Filmstudios, doch aufgrund seiner fehlenden Schauspielausbildung wurde er überall abgelehnt. Harrison Ford schaffte er zwar, an kleinere Filmrollen zu kommen, aber er konnte dadurch nicht seine Familie ernähren. Beeinflusst durch seine zahlreichen Fehlschläge als Schauspieler beschloss Harrison Ford, einen Nebenjob als Tischler anzunehmen. Er baute Möbelstücke, Terrassen oder er war als Bühnenarbeiter tätig. Dadurch verdiente er genug Geld, um sich und seine Familie über Wasser zu halten.

Harrison Ford: „“Das habe ich nur gemacht, damit ich was zum Essen kaufen konnte““

Eines Tages hatte Harrison Ford Tischlerarbeiten bei dem Filmregisseur George Lucas zu erledigen. Die beiden Männer freundeten sich an und George Lucas erkannte in dem Tischler Harrison Ford gewisse Talente als Schauspieler, wodurch er ihm eine Nebenrolle in seinem neuesten Film anbot. Im Alter von 31 Jahren hatte Harrison Ford sein erstes echtes Erfolgserlebnis als Schauspieler, denn der Film „American Graffiti“ bekam international überwiegend positive Kritiken. Die Karriere von Harrison Ford erhielt jedoch nicht den gewünschten Schub, und so musste er in Folge weiter als Tischler arbeiten, um seinen Lebensunterhalt verdienen zu können.

Beim nächsten Filmprojekt von George Lucas sprachen hunderte Schauspieler vor. Harrison Ford, welcher gerade mit Zimmererarbeiten beschäftigt war, wurde gebeten für die vorsprechenden Schauspieler einige Sprechparts als Unterstützung zu übernehmen. Er legte dabei eine große Unbekümmertheit an den Tag und schaffte es so, sich von allen anderen Vorsprechenden abzuheben. Er überzeugte so das ganze Casting-Team und ergatterte überraschenderweise eine Rolle in dem Film. Als am 25. Mai 1977 der Science-Fiction-Film „Krieg der Sterne“ („Star Wars“) zum ersten Mal in den Kinos zu sehen war, besetzte Harrison Ford nicht nur diese Rolle von Han Solo, er prägte sie. „Krieg der Sterne“ wurde der mit Abstand erfolgreichste Film der Filmgeschichte und Harrison Ford über Nacht zum vielumjubelten Star in Hollywood.

Harrison Ford: „“Natürlich war letztlich viel Glück dabei, aber das gehört im Leben dazu““

Harrison Ford hängte seinen Beruf als Tischler nun endgültig an den Nagel und konzentrierte sich auf die Schauspielerei. Mit zahlreichen Filmen wie der Abenteuerreihe „Indiana Jones“ bestätigte er sein Ausnahmetalent und erreichte weltweit eine sagenhafte Popularität. Harrison Ford zeigte den Menschen, dass es viele Wege gab, um Träume verwirklichen zu können. So war er sich lange Zeit nicht zu schade, als Handwerker zu arbeiten. Trotzdem taten sich Gelegenheiten auf, um ein Schauspieler zu werden. Harrison Ford erkannte diese Chancen und stieg von einem einfachen Tischler zu einem der berühmtesten Schauspieler der Geschichte auf.

Harrison Ford: „“Für mich ist das Schauspielern genauso ein Job wie das Schreinern. Ich versuche, meine Arbeit immer ordentlich zu erledigen““

Robert Redford –- Ein Taugenichts aus Santa Monica wird zum Superstar

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Robert Redford wurde am 18. August 1936 in Santa Monica (Kalifornien) geboren und wuchs in sehr bescheidenen Verhältnissen auf. Die Schule interessierte ihn nicht und er fing schnell an, sich zu langweilen. Er passte während des Unterrichtes nicht auf, lernte nicht für Prüfungen und bekam dadurch auch schlechte Noten. Zudem schwänzte Robert Redford immer wieder den Unterricht, weil er sich nicht der Autorität der Lehrkräfte beugen wollte. Von den Lehrern wurde er deshalb als Unruhestifter abgestempelt, welchen man einfach nicht helfen konnte. Für Robert Redford war der Freiraum sehr wichtig, er wollte sich nicht durch andere Menschen einschränken lassen.

Robert Redford: „“Ich wollte unabhängig sein, und furchtlos. Immer wieder geriet ich in Schlamassel““

Da Robert Redford im Baseballspiel sehr begabt war, erhielt er wegen seines sportlichen Talentes ein Stipendium für die Universität. Aber auch dieser Weg machte ihn nicht glücklich, denn Robert Redford wollte eigentlich Maler und Künstler werden. Er wollte einfach frei sein und die ganze Welt entdecken. Als auch noch seine Mutter starb, gingen seine schulischen und sportlichen Leistungen rasant zurück. Er bekam Alkoholprobleme und verlor dadurch bald sein Stipendium. Nachdem er die Universität verlassen hatte, nahm er Gelegenheitsjobs auf den kalifornischen Ölfeldern an, um sich irgendwie über Wasser zu halten. Als er genug Geld für ein Flugticket gespart hatte, übersiedelte er im Alter von 19 Jahren nach Europa auf eine Selbstfindungsreise.

Robert Redford: „„Ich wollte mich der Kunst widmen. Ich wollte Abenteuer, ein anderes Leben, andere Kulturen““

Robert Redford trampte quer über den Kontinent und erlebte viele Abenteuer. Er hielt sich in Florenz, Paris und München auf und war zeitweilig in verschiedenen Kunstakademien. Er vertiefte seine künstlerischen Fertigkeiten und versuchte als Straßenmaler, seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Robert Redford gewann durch seine Reise viele neue Einsichten im Leben und lernte unterschiedlichste Kulturen kennen. Nach knapp einem Jahr kehrte er wieder in die USA zurück und wollte sich nun ein neues Leben aufbauen.

Robert Redford: „„In Europa änderte sich mein Leben. Als ich nach Amerika zurückkehrte, fühlte ich mich bereit, etwas aus meinem Leben zu machen““

Robert Redford begann, Theaterdesign in New York City zu studieren und besuchte auf Empfehlung eines Lehrers auch eine private Schauspielschule. Hier entdeckte er seine Leidenschaft für die Schauspielerei und Robert Redford hielt sich von nun an vorwiegend am Broadway (Theaterviertel in New York) auf. Bald konnte er hier erste kleinere Theaterrollen ergattern, welche mit der Zeit immer bedeutender wurden. Robert Redford schaffte es dadurch auch, Engagements bei einigen Fernsehserien zu erhalten. Während er beim Theater beachtliche Erfolge erzielen konnte, war er als Filmschauspieler jedoch weitgehend unbedeutend. Aber durch seinen großen Charme erhielt er bald eine Filmrolle, mit welcher er seinen großen Durchbruch schaffen sollte.

In dem Film „Zwei Banditen“ spielte er den Bankräuber so überzeugend, dass er dadurch schnell zu einem Superstar in der Filmbranche aufstieg. Robert Redford absolvierte daraufhin eine beeindruckende Filmkarriere. Mit Filmen wie „Der große Gatsby“, „Die Unbestechlichen“, „Der Pferdeflüsterer“ oder „Die letzte Festung“ wurde er zu einem der bestbezahltesten Schauspieler in der Filmindustrie Hollywoods und zu einem Weltstar.

Robert Redford war in seiner Kindheit ein Außenseiter und in seiner Jugendzeit ein rebellierender Weltenbummler. Trotzdem schaffte er den Sprung zu einem berühmten Schauspieler, Filmregisseur und Filmproduzenten, weil er immer seinen eigenen Weg ging, obwohl dieser oft beschwerlich war. Er glaubte aber immer an seine künstlerischen Fähigkeiten und verwirklichte sich dadurch seine größten Träume. In seiner außergewöhnlichen Karriere erhielt Robert Redford zahlreiche Auszeichnungen, wie auch den begehrtesten Filmpreis der Welt, dem Oscar.

Robert Redford: „„Ich wurde schon früh zur Selbstständigkeit erzogen. Dazu, für mich selbst einzustehen und mich nie vor Herausforderungen zu drücken““

Sean Connery –- Vom schottischen Milchjungen zum Superagenten

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Sean Connery wurde am 25. August 1930 in Edinburgh (Hauptstadt von Schottland) geboren und wuchs in ärmlichen Verhältnissen auf. Sein Vater war als Lastwagenfahrer und seine Mutter als Putzfrau tätig. In Zeiten der großen Wirtschaftskrise lebten viele Familien unter der Armutsgrenze, so auch die Familie Connery. Die Arbeitslosigkeit war sehr hoch und die Löhne sehr gering. Bereits als Kind schmiss Sean Connery daher die Schule, um seine Eltern mit kleineren Nebenjobs zu unterstützen. So lieferte er mit einem eigenen Pferdekarren Milch aus, um ein wenig Geld zu verdienen. Seine Familie war auf dieses zusätzliche Einkommen dringend angewiesen.

Sean Connery: „“Es ist schlimm, wenn Menschen arbeiten wollen, aber keine Jobs finden. Die Leute sollten stolz sein auf jede ehrliche Arbeit““

Im Alter von 16 Jahren ging Sean Connery zur Royal Navy (Kriegsmarine), um sich in schwierigen Zeiten ein neues Leben aufbauen zu können. Doch schon nach kurzer Zeit wurde er aus gesundheitlichen Gründen wieder entlassen, da er an einem Zwölffingerdarmgeschwür litt. Nun musste er wieder Gelegenheitsjobs annehmen, um irgendwie über die Runden zu kommen. Er arbeitete wieder als Milchmann, als Baggerfahrer oder auch als Möbelpolierer. Nebenbei begann er, Bodybuilding zu betreiben und Gewichte zu stemmen. Durch seinen durchtrainierten Körper wurde er bald für einige Werbeaufnahmen engagiert und er begann deshalb, diesen Kraftsport noch stärker zu betreiben. Sean Connery war sehr ehrgeizig, er wurde nicht nur schottischer Meister im Bodybuilding, sondern er schaffte auch beim „Mister Universum“ Wettbewerb sensationell den dritten Platz.

 
Durch seine Erfolge als Bodybuilder und seinen höheren Bekanntheitsgrad bekam er Angebote für Musical- und Theaterrollen. Sean Connery entdeckte so seine Liebe für die Schauspielerei und er beschloss, alles dafür zu tun, um irgendwann ein erfolgreicher Schauspieler zu werden. Er begann reihenweise Bücher zu verschlingen, da er der Meinung war, dass man intelligente Menschen nicht spielen konnte, wenn man ungebildet war. Sean Connery wirkte in nächster Zeit in unterschiedlichsten Filmen mit, meist hatte er jedoch nur kleinere Rollen zu spielen. Die profitablen Filmangebote blieben aber aus, bis er eines Tages von einer Filmreihe über einen Geheimagenten hörte, wo ein geeigneter Darsteller gesucht wurde.

Der Schriftsteller Ian Fleming hatte eine beliebte Romanserie mit dem Helden James Bond erschaffen, welche nun verfilmt werden sollte. Die Filmproduzenten machten sich auf die Suche nach einem qualifizierten Schauspieler, die Favoriten für die Rolle schieden aber aus unterschiedlichen Gründen aus. Plötzlich stießen sie auf den unbekannten Sean Connery, welcher durch seinen trainierten Körper und seine außerordentliche Ausstrahlung punkten konnte. Der Erfinder Ian Fleming war jedoch nicht überzeugt von dieser Auswahl, denn er hatte eine komplett andere Vorstellung von seiner Hauptfigur. Er suchte nach einem noblen und kultivierten Darsteller, nicht nach einem rustikalen Schotten. Aber Sean Connery konnte mit seinem ungeheuren Charme doch noch die Produzenten von sich überzeugen und konnte dieses wichtige Engagement ergattern.

Sean Connery: „“Damals waren viele Leute der Ansicht, Bond sei mit mir schlecht und falsch besetzt““

Als der Film „James Bond – 007 jagt Dr. No“ am 05. Oktober 1962 zum ersten Mal in die Kinos kam, staunten die Zuschauer über die Darbietung eines weitgehend unbekannten schottischen Schauspielers. Der aus erbärmlichen Verhältnissen stammende Sean Connery spielte den Superagenten James Bond so stilsicher, dass er selbst die schärfsten Kritiker von seinem schauspielerischen Talent überzeugen konnte. Der Film wurde ein echter Kassenschlager und Sean Connery stieg über Nacht zu einem echten Weltstar auf. Durch James Bond schaffte er seinen großen Durchbruch und legte den Grundstein für eine außergewöhnliche Karriere als Filmschauspieler.

 
Obwohl er nie Schauspielunterricht hatte, wurde Sean Connery zu einem der bekanntesten Schauspieler auf der Welt. Nicht nur durch seine außergewöhnliche Darstellung von James Bond war er bei den Leuten so beliebt, sondern durch die Tatsache, dass er sich alles selbst hart erarbeitet hatte. Es begann in seiner Kindheit, wo er als armer Milchjunge Milch ausliefern musste bis zu seinem unermüdlichen Kampf, irgendwann ein erfolgreicher Schauspieler zu werden. Er zeigte den Menschen, dass es nicht ausschlaggebend war, aus welchen Verhältnissen man stammte. Wichtig war nur die Tatsache, immer an seine Chancen zu glauben und mit großem Willen daran zu arbeiten.

Sean Connery: „“An Schicksal glaube ich nicht wirklich. Ich glaube an harte Arbeit und die Augen offen zu halten für passende Gelegenheiten““

Julia Roberts –- Ein schüchternes Mädchen wird zur Pretty Woman

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Julia Roberts wurde am 28. Oktober 1967 in Atlanta (USA) geboren und wuchs in ärmlichen Verhältnissen auf. Ihre Eltern betrieben eine kleine Schauspielschule für Kinder, welche jedoch nicht genügend Geld abwarf, um die Familie ausreichend versorgen zu können. Als diese Ausbildungsstätte in Konkurs ging, geriet die Familie in finanzielle Turbulenzen und musste in eine kleine und notdürftige Wohnung umziehen. Als Julia Roberts 4 Jahre alt war, ließen sich ihre Eltern scheiden. In dieser schwierigen Zeit hatte die Mutter schwer zu kämpfen, sich überhaupt Kleidung und Essen für die Familie leisten zu können. Das Leben wurde auch nicht einfacher, als die Mutter wieder für kurze Zeit verheiratet war. Julia Roberts, schüchtern und ohne Selbstbewusstsein, hatte mit ihren Geschwistern unter dem Stiefvater schwer zu leiden und es kam zu Misshandlungen.

Als Julia Roberts 10 Jahre alt war, starb ihr leiblicher Vater an Magenkrebs. Unter diesem Todesfall hatte sie schwer zu leiden, ein neues Vorbild fand sie aber in ihrem älteren Bruder, welcher Schauspiel studierte und bereits erste bedeutende Theaterrollen ergattern konnte. Nach dem erfolgreichen Abschluss der Highschool zog Julia Roberts deshalb zu ihrer Schwester nach New York, um Schauspielerin zu werden. Sie besaß kein Geld und hatte auch sonst keine schauspielerische Ausbildung vorzuweisen. Aber als 17-jähriges Mädchen träumte sie davon, eine große Schauspielkarriere zu absolvieren.

Foto von Roland Godefroy
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Julia Roberts sprach bei vielen Castings vor, hatte jedoch wenig Erfolg. Durch die ständigen Ablehnungen war sie gezwungen, kleinere Nebenjobs anzunehmen, um sich irgendwie über Wasser halten zu können. Währenddessen schaffte sie es durch ihre Hartnäckigkeit, kleinere Filmeinsätze zu bekommen. Bei ihrer ersten bedeutenden Rolle lernte Julia Roberts extra Bassgitarre zu spielen, um im Film „„Satisfaction“ eine Stelle zu bekommen. Auch bei dem Streifen „“Pizza Pizza – Ein Stück vom Himmel“ musste sie schwer kämpfen, um eine Chance zu erhalten. Erst ihre Eigeninitiative, ihre Haare passend zu der Filmfigur zu färben, konnte den Regisseur davon überzeugen, sie einzustellen. Der Film wurde sehr erfolgreich und Julia Roberts legte eine erste echte Talentprobe als Schauspielerin ab.

Julia Roberts: „„Ich bin nur eine durchschnittliche Person mit einem außergewöhnlichen Beruf““

Bei ihrem nächsten Film war Julia Roberts wieder nicht erste Wahl, nur der Regisseur Garry Marshall war davon überzeugt, mit der 22-jährigen Schauspielerin die richtige Besetzung gefunden zu haben. Sie bekam diese Rolle schließlich zugesprochen und wollte alles dafür tun, die Filmfigur so authentisch wie möglich darzustellen. Julia Roberts spielte die Hauptperson als Prostituierte neben dem bekannten Schauspieler Richard Gere dann auch so überzeugend, dass alle Filmmitwirkenden begeistert waren von ihr. Der Liebesfilm „„Pretty Woman“ feierte am 23. März 1990 in den USA eine vielumjubelnde Premiere und entwickelte sich innerhalb kürzester Zeit zu einem echten Kinohit. Das Publikum wurde von der außergewöhnlichen Ausstrahlungskraft von Julia Roberts derart in den Bann gezogen, dass dieser Film trotz geringer Produktionskosten weltweit über 450 Millionen Dollar einspielen konnte. Mit „„Pretty Woman“ schaffte Julia Roberts ihren internationalen Durchbruch und stieg über Nacht zu einer der begehrtesten Frauen in Hollywood auf.

Julia Roberts legte eine imposante Karriere als Schauspielerin zurück. In zahlreichen Filmklassikern spielte sie sich in die Herzen der Menschen und erhielt im Jahr 2001 den begehrten Oscar für den Film „„Erin Brockovich“. Ihr natürliches Erscheinungsbild und ihr herzhaftes Lachen wurden zu einem unverwechselbaren Markenzeichen. Aber nicht nur durch ihr Talent als Schauspielerin war sie bei den Menschen so beliebt, sondern durch ihre merkliche Bodenständigkeit. Die Familie stand bei ihr immer an erster Stelle und sie nahm sich dadurch ständig eine Auszeit von der Schauspielerei, um für sie auch da zu sein.

Julia Roberts zeigte mit riesigem Einsatz, dass man trotz fehlender Schauspielausbildung eine erfolgreiche Karriere starten konnte. Sie ließ sich durch Ablehnungen niemals unterkriegen und glaubte immer an ihren absoluten Traumberuf. Mit ungewöhnlichen Mitteln wie Herzlichkeit und Menschlichkeit schaffte sie es in der harten Welt von Hollywood, zu einem echten Publikumsliebling aufzusteigen.

Julia Roberts: „„Ich habe nur einen Wunsch, ein glückliches und ausgefülltes Leben zu haben. Keine Auszeichnung kann mich so erfüllen wie meine Familie““

Sylvester Stallone –- Ein Versager wird durch Rocky Balboa zum Sieger

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Als Sylvester Stallone am 06. Juli 1946 in New York City (USA) geboren wurde, kam es zu Komplikationen. Durch eine Zangengeburt, wo sein Kopf mit Zangenlöffeln umfasst werden musste, trug er irreparable Schäden davon. Sylvester Stallone erlitt eine Nervenlähmung im Gesicht und hatte aus diesem Grund einen zusätzlichen Sprachfehler. Diese Behinderung machte ihm schwer zu schaffen, da er als Kind in späterer Folge oft verspottet wurde. Weil er auch in seiner Familie keinen Halt fand, entwickelte er einen sehr schwierigen Charakter. Durch Schlägereien und Vandalismus bekam Sylvester Stallone ständig Probleme in der Schule, den einzigen Lichtblick in dieser schweren Zeit fand er vor allem in Sport. Er war begeisterter Footballspieler und konnte hier einige Erfolge verbuchen.

Sylvester Stallone: „„Ich hatte echt eine harte Zeit. Ich litt unter meinem schiefen Gesicht, das ich wegen eines Geburtsfehlers hatte““

Sylvester Stallone hatte zudem einen großen Traum, denn er wollte ein berühmter Schauspieler werden. Er spielte im Theater mit und fühlte sich hier sehr wohl, allerdings wurde sein Wunsch von den Lehrern nicht respektiert. Sie rieten ihm von einer Schauspielkarriere ab, denn die übereinstimmende Meinung war, dass er dieses Ziel mit seiner Muskellähmung im Gesicht niemals schaffen würde. Nach einem kurzen Abstecher an die Universität, welche er ohne Abschluss wieder verließ, versuchte Sylvester Stallone nun alles auf eine Karte zu setzen, um seine Schauspielkarriere voranzutreiben.

Foto von Towpilot
unter CC BY-SA 3.0

Er konnte kleinere Theaterrollen ergattern und hatte Kurzauftritte in unbedeutenden Filmen. Aber die richtigen Filmangebote blieben aus und er lebte am Existenzminimum, weshalb er auch geringwertige Nebenjobs annehmen musste. Mit der Zeit machte sich Ernüchterung bei Sylvester Stallone breit, denn er kam mit seiner Schauspielkarriere einfach nicht weiter. Die Rollenangebote blieben aus und kein Mensch wollte ihm eine Chance geben. Der mittellose Sylvester Stallone musste bereits einige Habseligkeiten verkaufen, um sich überhaupt Lebensmittel leisten zu können. Als er sich jedoch am 24. März 1975 einen Boxkampf des Schwergewichtschampions Muhammad Ali gegen einen unbekannten Herausforderer im Fernsehen ansah, kam ihm die Idee zu einer außergewöhnlichen Geschichte.

Sylvester Stallone: „“Ich war am Ende angelangt, ich war verzweifelt““

Sofort begann er an einem Drehbuch zu schreiben, welches von einem armen Boxer handeln sollte. Sylvester Stallone ließ dabei viele Aspekte von seinem eigenen Leben einfließen, denn genauso wie er kämpfte sein Titelheld für ein besseres Leben und um Anerkennung und Respekt. Als er mit seinem Manuskript fertig war, warb er sofort bei einigen Filmproduzenten dafür, welche auch sehr an diesem Drehbuch interessiert waren. Sie boten ihm sehr viel Geld an und wollten auch namhafte Schauspieler für die Titelrolle verpflichten. Aber Sylvester Stallone lehnte zur Überraschung der Produzenten alle Angebote ab, denn seine Bedingung war, dass er selbst die Hauptrolle in diesem Film spielte musste. Er ging damit ein sehr hohes Risiko ein, denn er konnte durch diese eigensinnige Haltung alle Filmstudios wieder vertreiben.

Sylvester Stallone: „“Man muss alles setzen. Nicht die Hälfte. Alles. Denn wenn du dann verlierst, weißt du, dass du alles gegeben hast““

Mit einer großen Portion Optimismus schaffte es Sylvester Stallone schließlich, doch ein Filmstudio zu finden, wo er die Hauptrolle spielen durfte. Als Gegenleistung wurde seine Gage aber sehr stark gekürzt und nur mit möglichen Einspielergebnissen verknüpft. Sylvester Stallone ging dieses Wagnis ein, der Film musste einfach erfolgreich werden und er war auch dringend auf das Geld angewiesen. Er begann sehr hart für seine Rolle zu trainieren, er kräftigte seinen Körper und bereitete sich psychisch auf diesen Film vor. Am 21. November 1976 feierte der Boxfilm „Rocky“ mit Sylvester Stallone als Hauptdarsteller in New York Premiere und die Spannung stieg, wie die Menschen auf diesen Film reagieren würden.

Am Ende der Vorstellung waren alle Zuschauer begeistert von Sylvester Stallone und der Hingabe, mit welcher er den Helden Rocky Balboa spielte. Trotz bescheidener Produktionskosten wurde „Rocky“ zum Überraschungserfolg in den Kinos und entwickelte sich 1976 zum kommerziell bedeutendsten Streifen in der Filmbranche. Aber nicht nur in Amerika war dieser Sportfilm ein Publikumserfolg, überall auf der Welt bejubelten die Menschen Rocky Balboa, welcher vom Versager zu einem erfolgreichen Boxchampion aufstieg. Der Film gewann drei Oscars und Sylvester Stallone wurde praktisch über Nacht zum gefeierten Star. Dies war der Startschuss für eine außergewöhnliche Filmkarriere, genau so, wie es sich Sylvester Stallone immer erträumt hatte.

Sylvester Stallone glaubte immer daran, einmal ein erfolgreicher Schauspieler zu werden, obwohl ihm viele Skeptiker wegen seiner Gesichtslähmung davon abrieten. Aber sein verzogenes Gesicht wurde in späterer Zeit zu einem unverwechselbaren Markenzeichen von ihm und mit seiner erfunden Figur „Rocky“ schaffte er es, zu einer echten Filmlegende aufzusteigen.

Sylvester Stallone: „„Du darfst einfach keine Angst haben. Ich bin keine klassische Schönheit, doch irgendwie funktioniert es. Rocky ist das Beste, was mir passieren konnte““

Arnold Schwarzenegger –- Er brach alle Regeln, um seine Ziele zu erreichen

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Arnold Schwarzenegger wurde am 30. Juli 1947 im kleinen Dorf Thal in Österreich geboren und wuchs in armen Verhältnissen auf. Im Haus gab es keinen Fernseher, kein Telefon und auch kein fließend warmes Wasser. Da es in schlechten Zeiten oft wenig zum Essen gab, bettelte seine Mutter bei benachbarten Bauernhöfen um etwas Mehl oder Butter und baute hinter dem Haus selbst Obst und Gemüse an, um die Familie ernähren zu können. Der Vater, welcher als Polizist tätig war, pflegte die in der damaligen Zeit typische strenge Erziehung. Ordnung und Disziplin gehörten genauso zum Alltag wie die Schläge des Vaters. Einen Ausgleich in dieser schweren Kindheit fand Arnold Schwarzenegger im Sport, er probierte sich im Schwimmen oder im Boxen und spielte auch vereinsmäßig in einem Fußballverein. Da er aber ein sehr schwächlicher Junge war, schickte ihn sein Trainer zum Krafttraining, damit er dort seine Beine stärken konnte.

Als Arnold Schwarzenegger im Alter von 15 Jahren seine ersten bescheidenen Gewichte stemmte, entfachte dies in ihm eine neue Leidenschaft. Von nun begann er immer häufiger mit den Gewichten zu trainieren und gab dafür alle seine anderen Sportbetätigungen auf. Zu dieser Zeit war Bodybuilding nur ein unbedeutender Sport, welcher in irgendwelchen staubigen Nebenräumen praktiziert wurde, denn große Fitnessstudios gab es noch nicht. Arnold Schwarzenegger aber wollte ausbrechen aus der Armut und der Mittellosigkeit, und das Bodybuilding gab ihm nun eine Möglichkeit dazu. Da er wie ein Besessener seinen Körper stählte, hielten ihn die Leute bald für verrückt, jedoch war Arnold Schwarzenegger fest von seinem ungewöhnlichen Vorhaben überzeugt. Jeden Tag trainierte er unermüdlich dafür und brach sogar eines Tages in den verschlossenen Trainingsraum ein, nur um seinen Trainingsplan beharrlich durchhalten zu können.

Arnold Schwarzenegger: „„Ich war einer, der sich nicht angepasst hat und dessen Wille nicht gebrochen werden konnte““

Mit unfassbaren Ehrgeiz und einer großen Portion Disziplin entwickelte sich der ehemals zierliche und unscheinbare Arnold Schwarzenegger innerhalb kürzester Zeit zu einem muskelbepackten Athleten. Er gewann erste Bodybuilding-Meisterschaften und wurde im Alter von 20 Jahren sensationell zum jüngsten „Mister Universum“ gewählt, einem der höchsten Titel, welche im Bodybuilding verliehen werden konnten. Diese Auszeichnung brachte für Arnold Schwarzenegger einen großen Aufschwung in seiner Sportkarriere und er übersiedelte deshalb in die USA, wo er noch professioneller trainieren konnte. Durch eine außergewöhnliche Willensstärke entwickelte er seinen Körper beständig weiter und wurde kurze Zeit später bereits Sieger bei „Mr. Olympia“. Er dominierte in den folgenden Jahren die gesamte Bodybuilderszene und erlangte dadurch einen hohen Bekanntheitsgrad, aber nun wollte er sein nächstes großes Ziel verwirklichen, denn er wollte ein berühmter Filmschauspieler werden.

Arnold Schwarzenegger: „„Ich setzte mir ein Ziel, visualisierte es und entwickelte den Drang, es in die Realität umzusetzen““

Noch nie hatte es ein so muskulöser Bodybuilder versucht, sich als Schauspieler in der Filmindustrie Hollywood durchzusetzen. Nach seiner ersten Filmrolle „„Hercules“ in New York“ wurde er von den Kritikern in der Luft zerrissen, nicht nur die fehlende Qualität des Filmes wurde bemängelt, sondern auch Arnold Schwarzenegger als Schauspieler, welcher mit seinem eigenartigen Akzent oftmals für Verwirrung sorgte. Aber er ließ sich durch diesen Misserfolg nicht entmutigen und lernte aus dieser Schlappe. Er begann Schauspielunterricht zu nehmen und Rhetorik-Kurse zu belegen, um sein Manko auszubessern. Trotzdem wurde er für sein Vorhaben überhaupt nicht ernst genommen, denn niemand glaubte daran, dass er es jemals als Schauspieler schaffen würde. Nur Arnold Schwarzenegger war davon überzeugt und arbeitete weiter hart an seiner Schauspielkarriere.

Arnold Schwarzenegger: „„Man mag meinen Namen nicht, man mag meinen Akzent nicht, man mag meinen Körper nicht, aber Scheiß drauf, ich werde ein Superstar“

Für seine nächste Filmrolle bereitete er sich sehr gewissenhaft vor und nahm mehrere Monate Unterricht im Schwertkampf. Der Barbarenfilm „„Conan der Barbar““ wurde tatsächlich ein großer Erfolg und Arnold Schwarzenegger konnte dadurch auch seine nächste bedeutende Rolle ergattern. Im Alter von 37 Jahren spielte er im Science-Fiction-Film „“Terminator““ den Bösewicht so überzeugend, dass er auch seine größten Kritiker überzeugen konnte und der Streifen sich zu einem regelrechten Kultfilm entwickelte. Arnold Schwarzenegger baute seine Karriere als Schauspieler daraufhin durch großen Einsatz weiter aus und er stieg zu einem der weltweit beliebtesten Schauspieler auf.

Foto von Georges Biard
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Obwohl ihm seine Berater entschieden davon abrieten, fasste Arnold Schwarzenegger trotz erfolgreicher Schauspielkarriere den wagemutigen Entschluss, in die Politik zu gehen. Als dies öffentlich wurde, schüttelten die Menschen nur den Kopf und man erwartete ein riesiges Debakel. Doch Arnold Schwarzenegger hörte nicht auf die vielen negativen Stimmen und ging konsequent seinen eigenen Weg, um seinen Plan zu verwirklichen. Am 17. November 2003 und nach einer unglaublichen Kraftanstrengung schaffte er tatsächlich die große Sensation und wurde in Kalifornien, dem bevölkerungsreichsten und einflussreichsten Bundesstaat der USA, zum obersten Regierungschef (Gouverneur) vereidigt. Er vollbrachte es auch später, in seinem Amt wiedergewählt zu werden und die volle Amtszeit in dieser hohen Position auszuüben.

Arnold Schwarzenegger wurde durch seine positive Lebenseinstellung zum Vorbild für viele Menschen auf der Welt. Er wollte der beste Bodybuilder der Welt werden und setzte es in die Tat um, obwohl er für seinen Traum nur verspottet wurde. Er wollte ein berühmter Schauspieler in Hollywood werden und setzte es in die Tat um, obwohl er für sein Vorhaben nur ausgelacht wurde. Er wollte zu einem mächtigen Politiker werden und setzte es in die Tat um, obwohl man ihm nicht den Funken einer Chance einräumte.

Arnold Schwarzenegger erreichte seine Ziele, weil er sich nie durch die Ansichten anderer Menschen begrenzen ließ. Er formte sich seine eigenen Regeln und arbeitete so konsequent und hartnäckig an seinen Visionen, bis sie tatsächlich Wirklichkeit wurden.

Arnold Schwarzenegger: „„Wenn mein Leben ein Film wäre, so würde das niemand glauben. Das Wichtigste ist, dass man ein Ziel vor Augen hat““

Charlie Chaplin -– Ein Komiker gegen den großen Diktator Adolf Hitler

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Charlie Chaplin wurde am 16. April 1889 in England geboren und wuchs in armen Verhältnissen auf. Schon kurz nach seiner Geburt trennten sich seine Eltern und er blieb mit seinem älteren Halbbruder bei der Mutter. Als Charlie Chaplin sechs Jahre alt war, erkrankte seine Mutter und konnte nicht mehr für die Familie sorgen. Charlie und sein Halbbruder mussten nun in den Armenhäusern von London Unterschlupf suchen, da sich auch der Vater den Unterhaltszahlungen entzog. Das Leben war geprägt von Elend, Mittellosigkeit und Hunger. Mit kleineren Nebenjobs musste sich Charlie Chaplin bereits als Kind herumschlagen, um sich dürftige Mahlzeiten leisten zu können.

Charlie Chaplin: „“Ich fühlte, ich hatte Talent““

Einer dieser Nebenjobs waren Auftritte in der Music Hall von London. Charlie Chaplin zeigte bei diesen Unterhaltungsshows schon als Kind eine außergewöhnliche Begabung und ein beachtliches schauspielerisches Talent. Durch diese ersten Bühnenerfahrungen entdeckte Charlie Chaplin seine Liebe für die Schauspielerei und bekam als kleiner Junge erste mindere Theaterrollen angeboten. Als er eines Tages von dem berühmten Theaterproduzenten Fred Karno entdeckt wurde, war dieser so begeistert von Charlie Chaplin gewesen, dass er ihn sofort unter Vertrag nahm. Vor allem humorvolle Pantomimenspiele wurden aufgeführt und der talentierte Charlie Chaplin stieg schnell zum jungen Star der Theatergruppe auf. Bald gehörten die Geldsorgen der Vergangenheit an, als auch noch die amerikanische Filmindustrie auf den jungen Komiker aufmerksam wurde, übersiedelte Charlie Chaplin nach Hollywood, um seine Karriere voranzutreiben.

Nach anfänglichen Startschwierigkeiten bei den Filmgesellschaften baute Charlie Chaplin seine Fähigkeiten aus und schaffte die Umstellung vom Theater zum Film. Er kreierte ständig lustige Figuren, wo er seine Scherze und Pointen perfekt umsetzen konnte. Die Nachfrage nach seinen ausgefallenen Stummfilmen stieg nun sehr schnell und Charlie Chaplin erlangte große Bekanntheit. Durch seinen Erfolg gewährte man dem Filmkomiker bald zusätzliche Freiheiten und Charlie Chaplin war im Alter von 24 Jahren erstmals als Regisseur tätig. Seine Filme entwickelten sich zum absoluten Kassenschlager und er erreichte eine finanzielle und zeitliche Unabhängigkeit, welche für ihn die Freiheit bedeutete, seine kreativen und eigenwilligen Vorstellungen umzusetzen. Bei seinem nächsten unfassbaren Projekt sollte ihm diese Eigenständigkeit helfen, denn er plante einen Film, wo er sich mit einem der größten Diktatoren der Welt anlegen wollte, Adolf Hitler.

Der Filmdreh zu der Parodie „“Der große Diktator““ begann kurz nach Ausbruch des Zweiten Weltkrieges und Charlie Chaplin hatte alles bis ins letzte Detail geplant. Er wollte mit seinem Film Adolf Hitler und den deutschen Nationalsozialismus bloßstellen, und dies mit den Waffen der Komödie. Er studierte wochenlang die Gestiken und Mimiken von Adolf Hitler in den Wochenschauen und lernte die typischen Bewegungen des deutschen Diktators. Charlie Chaplin überließ nichts dem Zufall, er war nicht nur Hauptdarsteller und Regisseur, er verfasste auch das Drehbuch und die Musik zu seinem Film. Er ließ aufwendige Kulissen bauen und war Perfektionist, als es um Kostüme und Verkleidungen ging. Als der Film fertiggestellt war, hatte Charlie Chaplin aber mit vielen Problemen zu kämpfen.

Es gab einige hochrangige Politiker in Amerika, welche den Film verbieten wollten, denn sie unterschätzten ursprünglich die Gefährlichkeit von Adolf Hitler und man wollte zudem keine unnötigen Provokationen erzeugen. Aber Charlie Chaplin war hartnäckig und ließ sich seinen Film nicht verbieten, aufgrund möglicher Proteste verlegte er die Premiere extra nach New York, wo der Film „Der große Diktator“ am 15. Oktober 1940 uraufgeführt wurde.

Zu jener Zeit, wo Charlie Chaplin diesen Film produzierte, waren die schlimmsten Verbrechen von Adolf Hitler noch gar nicht bekannt, weshalb auch einige Szenen zu harmlos dargestellt wurden. Aber der Komiker schaffte es trotzdem auf brillante Weise, die Hinterhältigkeit dieses Regimes zu entlarven. Trotz vieler kritischer Meinungen wurde der Film wirtschaftlich sehr erfolgreich und Charlie Chaplin sollte mit seiner abschätzigen Bewertung von Adolf Hitler in weiterer Folge Recht behalten. Er war einer der wenigen Menschen, welcher die Bedrohung durch Adolf Hitler frühzeitig erkannte und mutig genug war, dies auch öffentlich auszusprechen. Charlie Chaplin glaubte immer daran, dass man mit Witz und Humor alle Übeltäter ertappen konnte.

Charlie Chaplin starb am 25. Dezember 1977 im Alter von 88 Jahren. Sein großes schauspielerisches Talent und sein Zielbewusstsein verhalfen ihm einen Weg aus der Armut zu finden und zu einer der größten Filmlegenden aller Zeiten aufzusteigen. Mit Mut und Courage setzte er seine Filmprojekte durch und ließ sich trotz Hindernissen nie von seinem eingeschlagenen Weg abbringen. Für sein Lebenswerk erhielt Charlie Chaplin einen Oscar mit den vermutlich längsten Standing Ovations in der Geschichte dieser Preisverleihung.

Charlie Chaplin: „“Jeder Tag, an dem du nicht lächelst, ist ein verlorener Tag““

Johnny Depp –- Vom Gitarristen zum weltbekannten Schauspieler

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Johnny Depp wurde am 09.Juni 1963 in der Stadt Owensboro (USA, Bundesstaat Kentucky) geboren, sein Vater arbeitete als Ingenieur und seine Mutter war Kellnerin. Da die Familie sehr oft umziehen musste, war es für Johnny Depp sehr schwer, richtige Freunde zu finden. Sie wohnten an über 20 verschiedenen Orten und auch die familiäre Situation war angespannt, da es häufig zu Streitigkeiten zwischen den Eltern kam. Als er im Alter von 12 Jahren eine gebrauchte E-Gitarre erhielt, fand Johnny Depp einen Zufluchtsort in der Musik. Er brachte sich das Gitarrenspiel selbst bei und übte jede freie Minute, es sollte seine große Leidenschaft werden.

Aber in der Schulzeit bekam Johnny Depp neue Probleme. In der Highschool fühlte er sich überhaupt nicht wohl, er langweilte sich und wollte sich nicht so wie die anderen Schüler anpassen. Zudem machten ihm immer wieder familiäre Schwierigkeiten zu schaffen und auch mit den Lehrern kam es zu ständigen Auseinandersetzungen. Sein Kummer zeigte sich in selbstverletzendem Verhalten, in Alkohol- und Drogenkonsum. Johnny Depp wurde zum Außenseiter abgestempelt, aber in einer Sache war sich inzwischen sicher, er wollte nun Gitarrist und Rockmusiker werden, denn hier fühlte er sich einfach wohl.

Johnny Depp: „„Ich hatte sehr viel Wut und Traurigkeit in mir““

Als Johnny Depp 15 Jahre alt war, ließen sich seine Eltern scheiden und er beschloss kurze Zeit später, seinen eigenen Weg im Leben zu gehen. Er brach die Highschool ab um Rockmusiker zu werden und seinen großen Traum zu verwirklichen. Nach einigen bedeutenden Auftritten ging Johnny Depp mit seiner Band im Alter von 21 Jahren nach Los Angeles, um dort das große Geld zu verdienen und berühmt zu werden. Aber in Hollywood war die Konkurrenz enorm, denn viele Musiker suchten hier den Erfolg. Die Angebote für die junge Rockband blieben bald aus und auch das Geld wurde immer knapper. Johnny Depp war nun gezwungen, Nebenjobs anzunehmen, um sich über Wasser halten zu können.

Johnny Depp: „„Ich suchte nach einem Job, um meine Miete bezahlen zu können““

Johnny Depp war nun als Tankwart, als Bauarbeiter oder als Mitarbeiter in einem Call-Center tätig. Eines Tages traf er durch bekannte Freunde auf den Schauspieler Nicolas Cage, welcher ihn überredete, bei einem Casting für die Schauspielerei mitzumachen. Johnny Depp dachte zuerst an einen Scherz, jedoch war Nicolas Cage so überzeugt von ihm gewesen, dass er es probieren wollte. Tatsächlich konnte er erste kleinere Nebenrollen ergattern, für Johnny Depp eine willkommene Gelegenheit, sich ein wenig Geld zu verdienen. Im Alter von 24 Jahren gelang ihm aber mit der Fernsehserie „“21 Jump Street““ plötzlich der große Durchbruch als Schauspieler. Seine Musikerkarriere stellte er von nun an hinten an, um sich jetzt voll auf seine neue Schauspielkarriere konzentrieren zu können.

Johnny Depp: „“Ich hatte Schulden. Ich dachte, ich mach das jetzt einmal ein Weilchen““

Johnny Depp bekam nun durch sein Ausnahmetalent immer bessere Rollen angeboten und er stieg zu einem sehr gefragten Schauspieler in Hollywood auf. Er wählte seine Filme jedoch sehr genau aus und achtete darauf, in welche Figuren er sich besonders gut hineinversetzen konnte. Als er eines Tages ein Angebot bekam, bei einem Piratenfilm mitzuwirken, hatte er eine sehr eigensinnige Interpretation von seiner Rolle. Die Verantwortlichen waren geschockt von den ersten Probeaufnahmen und Johnny Depp stand bereits kurz vor seinem Rauswurf. Er wollte aber seine eigenwillige Darstellung nicht ändern und setzte sich schlussendlich durch. Die „Walt Disney Company“ ging ein erhebliches Risiko ein, aber man produzierte den Piratenfilm und brachte ihn im Jahr 2003 in die Kinos.

Johnny Depp: „„Ich habe mich schon immer zum Absurden hingezogen gefühlt““

Der Film „“Fluch der Karibik““ wurde ein unglaublicher Erfolg und Johnny Depp gelang damit der endgültige Durchbruch zum internationalen Superstar. Er spielte die Rolle des Piraten Jack Sparrow so ausgeflippt und originell, dass er für seine außergewöhnliche schauspielerische Leistung zahlreiche Auszeichnungen erhielt.

Johnny Depp ließ sich seit seiner Kindheit nicht von der Gesellschaft verbiegen. Er ging seinen eigenen Weg, auch wenn dieser oft sehr beschwerlich war. Er lehnte viele Drehbücher trotz hoher Gagen ab und drehte Filme, welche sich auch schwer vermarkten und verkaufen ließen. Aber er blieb seiner Linie immer treu und dies war auch das Geheimnis seines Erfolges. Es machte ihn zu einem unverwechselbaren Schauspieler und zum Vorbild für viele Menschen, an seine eigenen Werte und Zielvorstellungen zu glauben.

Johnny Depp: „„Ich habe mich nie gefühlt, als würde ich zur Menge gehören. Alle tragen und reden das Gleiche. Es gibt nur noch ganz wenige echte Typen““

Ilka Bessin -– Wie sie mit „Cindy aus Marzahn“ die Arbeitslosigkeit besiegte

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Ilka Bessin wurde am 18. November 1971 in der Stadt Luckenwalde (Deutschland) geboren, ihr Vater arbeitete als Lastkraftwagenfahrer und ihre Mutter als Näherin. Nach dem erfolgreichen Schulabschluss absolvierte sie eine Ausbildung zur Köchin und zur Hotelfachfrau. Ilka Bessin arbeitete als Köchin, als Kellnerin und auch als Geschäftsführerin einer Diskothek. Ihre Leidenschaft galt aber der Unterhaltung, sie liebte es einfach, die Leute durch ihre außergewöhnliche Schlagfertigkeit zum Lachen zu bringen. Aus diesem Grund entschied sie sich, als Animateurin auf einem Kreuzfahrtschiff zu arbeiten, um ihr lustiges Talent unter Beweis zu stellen. Die Monate auf dem Schiff waren sehr vielversprechend und die Passagiere liebten die speziellen Auftritte von Ilka Bessin.

Doch als Ilka Bessin nach Deutschland zurückkehrte, wurde sie arbeitslos. Sie schrieb unzählige Bewerbungsschreiben, um eine Arbeitsplatz zu bekommen, doch ohne Erfolg. Mit der Zeit verlor sie durch die ständigen Ablehnungen ihre Zuversicht, eine geeignete Arbeit zu finden. Ilka Bessin verkroch sich immer mehr in ihrer kleinen Wohnung und nahm vor lauter Kummer stark an Gewicht zu. Zudem wurde sie am Arbeitsamt nur respektlos und abschätzig behandelt, durch ihr Übergewicht hatte sie es auch sehr schwer, einen passenden Job zu finden.

Ilka Bessin: „“Plötzlich hast du keine Aufgabe mehr, du sitzt vor dem Fernseher rum und frisst. Das Loch, in dem ich saß, wurde immer tiefer. Mir ging es sehr schlecht““

In der Zeit der Arbeitslosigkeit entwickelte Ilka Bessin eine Kunstfigur mit Namen „Cindy aus Marzahn“, welche so wie sie eine übergewichtige Langzeitarbeitslose darstellte mit nur geringen Chancen am Arbeitsmarkt. Sie trug für ihre Rolle eine spezielle pinkfarbene Kleidung und trat auf wie eine Prinzessin, welche eine sarkastische Sicht auf das Leben hatte. Ilka Bessin fasste durch ihre neu geschaffene Künstlerfigur neuen Mut und wollte sich als Comedian selbstständig machen, da sie durch ihren Witz und ihre Schlagfertigkeit sehr gut die Leute unterhalten konnte. Aber am Arbeitsamt wurde Ilka Bessin nur mit minderwertigen Kommentaren abgespeist und man verweigerte ihr die Unterstützung. Die Ignoranz und die mangelnde Bereitschaft, ihr zumindest eine Chance zu geben, machten ihr schwer zu schaffen.

Ilka Bessin: „„Mir sind die Tränen runtergelaufen. Schlimm ist, wenn dir jemand gegenübersteht und dich nicht mit Respekt behandelt““

Trotz der Rückschläge versuchte Ilka Bessin sich nicht unterkriegen zu lassen und versuchte, ihre Karriere als Komikerin voranzutreiben. Sie konnte einen Job beim „Quatsch Comedy Club“ ergattern, wo Künstler auftraten, um die Leute zu unterhalten. Ilka Bessin versuchte nun, diese einmalige Chance für sich zu nutzen. Als „Cindy aus Marzahn“ setzte sie nun alles auf eine Karte, um das Publikum zu überzeugen. Ilka Bessin lieferte eine schlagfertige und redegewandte Show ab, die Leute waren schnell begeistert von ihrem heiteren und witzigen Auftritt. Im Alter von 33 Jahren konnte die arbeitslose Ilka Bessin als „Cindy aus Marzahn“ sensationell das Jahresfinale dieser Show gewinnen.

Ilka Bessin: „„Ein persönlicher Traum ging in Erfüllung““

Durch diesen überraschenden Erfolg wurden bald anerkannte TV-Sender auf die ungewöhnliche „Cindy aus Marzahn“ aufmerksam und wollten sie unter Vertrag nehmen. Ilka Bessin schaffte nun ihren endgültigen Durchbruch als Komikerin, mit ihrem frechen Auftreten zog sie schnell immer mehr Menschen in ihren Bann.

Ilka Bessin hatte durch ihre lange Arbeitslosigkeit viele Rückschläge und Enttäuschungen zu überwinden. Aber genau diese größte Schwäche machte sie zu ihrer größten Stärke. Mit ihrer geschaffenen Figur „Cindy aus Marzahn“ verarbeitete sie ihre schlimmsten Momente in dieser schweren Zeit und nutzte ihre Erlebnisse, um daraus unterhaltsame Witze zum Vergnügen der Menschen zu formen. Sie stieg dadurch zu einem der beliebtesten und bekanntesten Comedian im deutschsprachigen Raum auf.

Ilka Bessin: „“Viele meiner Gags sind so authentisch, weil ich sie selbst erlebt habe““

Bruce Willis -– Trotz Sprachfehlers zur erfolgreichen Schauspielkarriere

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Bruce Willis wurde am 19. März 1955 in Idar-Oberstein (Südwesten von Deutschland) geboren. Sein Vater war ein US-amerikanischer Soldat, welcher in Deutschland stationiert war und sich in eine deutsche Frau verliebt hatte. Nach zwei Jahren musste der Vater aber wieder zurück in seine Heimat, und so übersiedelte die gesamte Familie nach New Jersey (Bundesstaat, Osten USA). Allerdings war der Neubeginn in einem fremden Land für Bruce und seine Mutter alles andere als leicht.

Die Menschen akzeptierten am Anfang die Mutter nicht, da sie eine Deutsche war. Sie hingen Schilder an die Haustür mit der Aufschrift „Nazi Go Home“ und behandelten sie wie eine Aussätzige. Besonders Bruce hatte in der Schule zu leiden, als die anderen Schüler erfuhren, dass seine Mutter aus Deutschland stammte. Er wurde verdroschen und kam oft mit zerrissenem Hemd wieder nach Hause. Zudem litt Bruce unter einem gravierenden Sprachfehler und wurde dadurch zum klassischen Opfer für Hänseleien und Gemeinheiten.

Bruce Willis: „„Ich habe schrecklich gestottert. Es war eine schmerzhafte Sache, innerlich war ich aufgerüttelt durch die Tatsache, dass ich es nicht loswerden konnte““

Als wichtige Zufluchtsstätte kristallisierte sich die Schauspielerei heraus und Bruce begann, in der Schule bei Theateraufführungen mitzuwirken. Hier fühlte er sich wohl und es war für ihn gleichzeitig eine wichtige Therapie, denn auf der Bühne hörte er tatsächlich auf zu stottern. Seine ganze Leidenschaft galt nun dem Theater, hier fühlte er sich frei und unbeschwert. Aber auch im richtigen Leben versuchte er nun, mit Theater und seinem Sinn für Humor, die Sprachstörung zu überspielen. Bruce Willis schloss erfolgreich die High School ab und auch das Stottern hatte er am Ende der Schulzeit durch die Schauspielerei erfolgreich beseitigen können.

Bruce Willis: „„Wenn ich auf die Bühne kam, hörte ich auf zu stottern““

Nach der High School nahm er unterschiedliche Gelegenheitsjobs an, um Geld zu verdienen. Er war Lastwagenfahrer oder auch als Wachmann in einem Kernkraftwerk in New Jersey tätig. Mit der Zeit merkte er aber, dass ihm etwas Wichtiges fehlte in seinem Leben, nämlich die Schauspielerei. Und so wechselte Bruce Willis in das Montclair State College, um Schauspielunterricht zu nehmen. Nebenbei musste er weiter minderwertige Jobs annehmen, um sich seinen Lebensunterhalt verdienen zu können. Nach kurzer Zeit brach er das College jedoch ab und übersiedelte nach New York, um im berühmten Theaterviertel (Broadway) seine Karriere als Schauspieler voranzutreiben. Bruce Willis nahm wieder Schauspielunterricht und versuchte in zahlreichen Castings, Rollen zu bekommen, aber ohne Erfolg. Da er kein Geld hatte und das Leben in New York teuer war, nahm er einen Job als Barkeeper an, um irgendwie über die Runden zu kommen.

Bruce Willis kämpfte verbissen und glaubte an sein Talent als Schauspieler, er besuchte weiter fleißig Castings und konnte bald erste kleinere Theaterrollen ergattern. Durch sein außergewöhnliches Talent wurden schnell bedeutende Agenten auf ihn aufmerksam und er bekam mit der Zeit immer größere Hauptrollen angeboten, am Broadway kannte man nun den Namen Bruce Willis. Während der Olympischen Sommerspiele 1984 in Kalifornien verweilte er einige Zeit in Los Angeles, um sich die Spiele dort anzusehen. Seine Agenten schickten ihn jedoch bald zu Castings für verschiedene Fernsehsendungen, um zu prüfen, ob Bruce Willis für das Fernsehen geeignet war. Dieser sah sich aber eigentlich nur als Theaterschauspieler.

Bruce Willis: „“Ich dachte mir, okay, mache ich halt ein bisschen Fernsehen“

Bei einem wichtigen Casting konnte sich Bruce Willis tatsächlich gegen 3.000 andere Konkurrenten durchsetzen und ergatterte im Alter von 30 Jahren seine erste große Hauptrolle in der US-amerikanischen Fernsehserie „“Das Model und der Schnüffler““. Der talentierte Bruce Willis war bald der absolute Star dieser Sendung und erhielt für seine Leistung bei dieser Serie den „Emmy“ und den „Golden Globe“ für den besten Hauptdarsteller. In seiner nächsten Hauptrolle sollte er aber 1988 seinen internationalen Durchbruch schaffen. Während einige bereits etablierte Schauspieler diese Hauptrolle ablehnten, erkannte Bruce Willis das Potential dieses Filmes. Mit „“Stirb langsam““ katapultierte er sich mit einem Schlag zum absoluten Superstar unter den Schauspielern. Bald folgten weiter Filme wie „„Pulp Fiction““, „„12 Monkeys““, „“Armageddon“ oder „“Unbreakable““, welche ihn zu einem der bestbezahltesten Schauspieler in Hollywood machten. Seine heimliche Leidenschaft galt aber immer noch dem Theater, wo er zwischendurch immer wieder auftrat.

Bruce Willis wurde in der Schule verprügelt und musste schon früh lernen, sich zu verteidigen. Aufgrund eines Sprachfehlers hatte er nicht wirklich eine Chance im Leben, aber mit seinem starken Willen räumte er alle Hindernisse aus dem Weg. Er träumte von einer Karriere als Schauspieler und war sich auch für minderwertige Nebenjobs oder für kleinere Nebenrollen nie zu schade. Er stieg durch diese vorbildhafte Einstellung zu einem der bekanntesten und beliebtesten Schauspieler in der Branche auf und zeigte, dass man mit einer großen Portion Zielstrebigkeit sehr viel im Leben erreichen kann.

Bruce Willis: „„Die Leute sollen sich in meinen Filmen einfach gut unterhalten fühlen, einfach mal ihre Sorgen im Job oder in der Familie vergessen““